Müller und Woidke treffen Wirtschaftsverbände: Entwicklung der Wachstumsregion gelingt nur gemeinsam

Pressemitteilung vom 16.02.2018

Die Länder Berlin und Brandenburg wollen die Entwicklung der Hauptstadtregion weiter gemeinsam voranbringen. Das machten der Regierende Bürgermeister Michael Müller und Ministerpräsident Dietmar Woidke heute in Berlin bei einem Treffen mit Vertretern der Kammern und von Wirtschaftsverbänden der Region deutlich. Die Kammern und Verbände Berlins und Brandenburgs hatten im vergangenen Jahr unter dem Dach „Allianz der Wirtschaft“ konkrete Vorschläge zur Entwicklung der Infrastruktur gemacht.

Woidke und Müller betonten dazu: „Berlin und Brandenburg sind einem großen Anziehungspunkt nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa geworden. Die gute wirtschaftliche Entwicklung hat dazu wesentlich beige-tragen.“

Woidke sagte: „Die großen Aufgaben unserer wachsenden Region können nur gemeinsam gelöst werden – von der Prignitz und der Uckermark über Berlin bis Fläming und Lausitz. Dass die Wirtschaft mit einer Stimme für ihre Interessen in der Region spricht, zeigt, wie weit in ihrem Bereich die Verflechtung zu einem Wirtschafts- und Lebensraum fortgeschritten ist. Deshalb freue ich mich, dass die Wirtschaft Vorschläge vorgelegt hat, was aus ihrer Sicht im Bereich Infrastruktur angepackt werden muss.“

Müller sagte: „Es gibt wohl kaum eine andere Region, die bereits derart eng zusammenarbeitet. Eine gemeinsame Landesplanung sichert eine aufeinander abgestimmte Entwicklung, die Landesregierungen tagen regelmäßig zusammen, und immer geht es dabei auch um die Lösung von Infrastrukturfragen.“

Die Regierungschefs sehen die Regierungen in vielen von den Wirtschaftsvertretern angesprochenen Einzelprojekten bereits auf einem guten Weg, so bei der Erneuerung der Brücken der A100. Zum Ausbau des Schienennahverkehrs werden die beiden Kabinette mit dem Bahnchef gemeinsam im März beraten.

Die Gesprächsrunde kam überein, die spezifischen Einzelthemen zur Infrastruktur im Herbst in einer Standortkonferenz mit den Fachressorts intensiver weiter zu behandeln. Müller und Woidke: „An vielen Stellen wird es nicht ohne den Bund gehen, da dieser etwa für den Ausbau von Schienenverbindungen, für Wasserstraßen und Schleusen sowie für den Autobahn-bau zuständig ist.“