Verbesserter Zugang zu allen Bürgerdienstleistungen

Pressemitteilung vom 16.01.2018

Aus der Sitzung des Senats am 16. Januar 2018:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage von Innen- und Sportsenator Andreas Geisel den halbjährlichen Bericht an das Abgeordnetenhaus zum verbesserten Zugang zu allen Bürgerdienstleistungen beschlossen.

Der Senat baut systematisch und erfolgreich alle drei Zugangswege zur Verwaltung – digital, telefonisch und persönlich – aus und entwickelt sie weiter. Der schriftliche Zugangsweg wird im Zuge der Einführung der E-Akte sukzessive zurückgefahren.

Ziel ist es, den Zugang zu Bürgerdienstleistungen, deren Abwicklung über das Service-Portal (https://service.berlin.de/) und die Service-App mittels des Service-Kontos Berlin stärker zu vereinheitlichen und auszubauen. Hierzu wurden mit dem E-Government-Gesetz Berlin neben den rechtlichen Grundlagen auch die wesentlichen technischen Grundlagen geschaffen.

Derzeit wird das Service-Konto Berlin als zentrale Authentifizierungskomponente für alle digitalen Verwaltungsdienstleistungen des Landes Berlin aufgebaut. Es dient zur einheitlichen Identifizierung der Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen für Online-Angebote der Berliner Verwaltung im Sinne eines „Single-Sign-On“. Die Inbetriebnahme des Service-Kontos ist für das erste Quartal 2018 geplant.

Im Zuge der Weiterentwicklung der bestehenden Online-Terminbuchung wurde außerdem die Umsetzung eines „Intelligenten Terminmanagementsystems“ beschlossen. Kern des neuen Systems ist es, dass den Bürgerinnen und Bürgern auf Basis ihrer zeitlichen und örtlichen Präferenzen Termine angeboten werden. Das System wird den Bürgerinnen und Bürgern neben dem Service Portal im Internet auch über das Bürgertelefon 115 zur Verfügung stehen. Bürgerinnen und Bürger können sich so laufend über den Status ihrer Terminanfragen informieren und werden auf elektronischem Weg an bevorstehende Termine erinnert.

Das Bürgertelefon 115 hat sich in Berlin seit der Aufnahme des Regelbetriebs 2011 zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Monatlich werden im Durchschnitt rund 90.000 telefonische Anfragen beantwortet bzw. weitervermittelt.