Müller übergibt Monika Helbig Bundesverdienstkreuz

Pressemitteilung vom 05.12.2017

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, händigt der früheren Bevollmächtigten des Landes Berlin beim Bund und Europabeauftragten sowie Beauftragten für Bürgerschaftliches Engagement, Staatssekretärin a.D. Monika Helbig, am 6. Dezember 2017 um 13.30 Uhr in seinem Amtszimmer im Berliner Rathaus das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus (Wort-Bild-Termin). Die Übergabe erfolgt im Auftrag des Bundespräsidenten.

Müller: „Sich für andere engagieren und andere zum Engagement für andere animieren – das ist der rote Faden in der Biografie der Sozialdemokratin Monika Helbig und zugleich Motiv ihrer 2007 zusätzlich zu ihrer Funktion als Berliner Bundesbevollmächtige und Europabeauftragte übernommenen Aufgabe als Beauftragte für das Bürgerschaftliche Engagement. Monika Helbig hat wesentliche Teile des Fundaments gelegt, auf dessen Grundlage wir uns heute politisch und gesellschaftlich um die Förderung Bürgerschaftlichen Engagements in unserer Stadt bemühen. Weit über den Rahmen der damaligen dienstlichen Verpflichtungen hinaus und bis heute im Ruhestand u.a. bei der Arbeiterwohlfahrt hat sich Frau Helbig für Ehrenamt, Bürgerbeteiligung und das Projekt der sozialen Stadt eingesetzt. Dafür sind die Auszeichnung durch den Bundespräsidenten und der Dank der Stadt mehr als verdient.“

Der Regierende Bürgermeister weiter: „Unter den vielen Institutionen und Initiativen, die die Spandauerin Helbig befördert und gefördert hat, hebe ich das ihr auch persönlich wichtige Evangelische Johannesstift hervor, das ihr wichtige Impulse und Unterstützung bei der Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe verdankt. Auch im Rahmen der Geflüchtetenarbeit hat sich Monika Helbig in der jüngeren Vergangenheit mit Kompetenz und Erfahrung eingebracht. Gründlichkeit und Beharrlichkeit, Offenheit und Freundlichkeit machen sie bis heute zu einer überzeugenden Sachwalterin ihrer Anliegen – Eigenschaften, die Monika Helbig schon in ihrer Amtsausübung in der Senatskanzlei ausgezeichnet haben.“

Monika Helbig war seit Februar 2002 Staatssekretärin. Die Diplom-Verwaltungswirtin und Beamtin war von 1985 bis 1999 Bezirksverordnete in Berlin-Spandau, von 1992 bis 1995 Fraktionsvorsitzende sowie von 1995 bis 1999 stellvertretende Vorsteherin der dortigen Bezirksverordnetenversammlung. Zwischen 1999 und 2001 war Helbig Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Von 1997 bis 2002 war sie Kanzlerin der Evangelischen Fachhochschule Berlin. Aus der Senatskanzlei schied Helbig am 15. Dezember 2011 aus, nachdem sie im Verlauf dieses Jahres mehrere Monate kommissarisch auch die Geschäfte der Chefin der Senatskanzlei des Landes Berlin wahrgenommen hatte.