Müller zum letzten Air-Berlin-Flug

Pressemitteilung vom 26.10.2017

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärt zum morgen stattfindenden letzten Flug der Fluggesellschaft Air Berlin:

„Der letzte Flug von Air Berlin markiert einen tiefen Einschnitt im Berliner Luftverkehr. Für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger verbinden sich mit dem Ferienflieger Air Berlin viele Erinnerungen an unvergessliche Urlaubstage. Die Fluggesellschaft mit Sitz in der deutschen Hauptstadt und mit dem Namen Berlin auf ihren rot-weißen Maschinen war auf der ganzen Welt ein sympathischer Botschafter unserer Stadt sowie ein Unterstützer der wirtschaftlichen Entwicklung vor allem im Tourismus. In dieser Rolle haben sich auch und gerade die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Air Berlin gesehen. Dafür danken wir allen, die bei der Berliner Gesellschaft gearbeitet haben und ganz besonders denen, die jetzt das Ende erleben und erleiden müssen. Es sind vor allem die rund 1400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit ihren Familien neue Perspektiven finden müssen. Unsere Aufgabe als Senat von Berlin ist es, dabei zu helfen, diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Air Berlin neue berufliche Chancen zu ermöglichen. Wir werden dabei auch die beteiligten Unternehmen an ihre Verantwortung gegenüber diesen Menschen erinnern.“

Müller weiter: „Das Ende von Air Berlin markiert zugleich einen neuen Beginn für den Flugverkehr unserer Stadt. Derzeit ist die Lufthansa als nationale Fluggesellschaft in der Pflicht, die Verkehrsleistung von Air Berlin zu gewährleisten. Außerdem setzen wir darauf, dass Lufthansa sich künftig engagiert für den Luftverkehrsstandort Berlin einsetzt und neue Perspektiven für den Berliner Luftverkehr entwickelt. Erste Signale dafür haben wir wahrgenommen. Ich denke dabei vor allem an internationale Direktverbindungen, und ich bin sicher, dass Lufthansa in der Stadt ihrer Gründung mit großer Intensität unternehmerische Kreativität entfalten wird. Gleichzeitig darf der Wettbewerb im Luftverkehr nicht geschwächt werden.“