Abkommen über Sonderinvestitionsprogramm 2 der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Pressemitteilung vom 29.08.2017

Aus der Sitzung des Senats am 29. August 2017:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage von Kultur- und Europasenator Dr. Klaus Lederer dem Entwurf des Abkommens zwischen Berlin, Brandenburg und dem Bund zur Fortsetzung des Sonderinvestitionsprogramms der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg seine Zustimmung erteilt. Das Sonderinvestitionsprogramm 1 mit 155 Mio. € läuft zum Jahresende 2017 aus.

Das im Jahr 2008 gestartete Programm zur Rekonstruktion und Sicherung historischer Bausubstanz und zur energie- und betriebseffizienten Ausrichtung der Liegenschaften der Stiftung hat sich in den ersten zehn Jahren als so erfolgreich erwiesen, dass sich die drei Finanzierungspartner darauf verständigt haben, es in höherem Umfang (400 Mio. €) bis Ende 2030 fortzuführen.

Gemäß Staatsvertrag über die Errichtung der „Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg“ erhält die Stiftung zur Erfüllung ihrer Aufgaben Zuschüsse des Landes Berlin sowie des Landes Brandenburg und nimmt sie im Rahmen ihrer Zweckbestimmung Zuwendungen des Bundes und Dritter entgegen.

Die Stiftung umfasst Schlösser und Gärten in Potsdam, Berlin und an weiteren Orten in Brandenburg. Den größten Teil der Anlagen bildet die Potsdam-Berliner Kulturlandschaft. Da die Schlösser und Gärten mit ihrem Inventar und ihrer Umgebung in einem geschichtlich gewachsenen Zusammenhang stehen, ist ihre Pflege und Präsentation als Gesamtkunstwerk eine zentrale Aufgabe der Stiftung

Aufgrund der herausragenden Bedeutung des großartigen Gesamtkunstwerks als „Kulturdenkmal der Menschheit“ wurde die Potsdam-Berliner Kulturlandschaft 1990 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.