Feststellung der außergewöhnlichen stadtpolitischen Bedeutung für Flächen im Bereich des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick

Pressemitteilung vom 15.08.2017

Aus der Sitzung des Senats am 15. August 2017:

Der Senat hat in der heutigen Sitzung die Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, über die Feststellung von Flächen im Bereich des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick und angrenzender Flächen als Gebiet von außergewöhnlicher stadtpolitischer Bedeutung gemäß § 9 Absatz 1 Nummer 1 AGBauGB zur Kenntnis genommen.

Senatorin Lompscher: „Auf dem ehemaligen Güterbahnhof Köpenick und angrenzenden Flächen soll eines der elf neuen Stadtquartiere für den Wohnungsneubau realisiert werden. Um das 58 ha große Gebiet zu einem integrierten Wohn- und Gewerbestandort zu entwickeln, ist eine zügige gebietsbezogene Gesamtplanung notwendig. Mit der Feststellung als Gebiet von außergewöhnlicher stadtpolitischer Bedeutung wird die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in die Lage versetzt, Bebauungspläne aufzustellen und eine integrierte Gesamtentwicklung zu steuern und zu sichern.“

Die Bereitstellung von Wohnbaulandflächen, aber auch von Gewerbeflächen ist sowohl für das Land Berlin als auch für den Bezirk Treptow-Köpenick von hoher Bedeutung. Es ist dringend geboten, ungenutzte Flächenpotenziale für den Wohnungsneubau zu aktivieren. Aus diesem Grund kommt im Südwestraum Berlins dem Areal um den ehemaligen Güterbahnhof Köpenick eine außergewöhnliche stadtpolitische Bedeutung zu.

Das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick hat wegen seiner Größe, der sehr guten Verkehrsanbindung sowie der Nähe zum zentralen Versorgungsbereich „Bahnhofstraße“ und zu den umliegenden, historisch gewachsenen Wohngebieten sehr gute Voraussetzungen, um sich im Rahmen einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme zu einem integrierten Wohn- und Gewerbestandort zu entwickeln.

Die Vorlage wird vor Beschlussfassung durch den Senat dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme unterbreitet.