Müller: Asturien-Preis setzt wichtiges Zeichen für Einheit Europas

Pressemitteilung vom 21.06.2017

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat die Auszeichnung der Europäischen Union mit dem angesehenen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Eintracht begrüßt. Berlin war 2009 mit der damals aufgrund der Thronfolge in Spanien als Prinz-von-Asturien-Preis bezeichneten Auszeichnung ebenfalls in der Kategorie Einheit geehrt worden.

Müller: „Die Würdigung der Europäischen Union mit der international als Nobelpreis der spanischsprachigen Welt geltenden Auszeichnung setzt im Jahr des 60-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung der Römischen Verträge ein Zeichen für die Einheit unseres Kontinents. Dies ist umso wichtiger, als der europäische Gedanke heute vor dem Hintergrund von Brexit und Euro-Krise im Kreuzfeuer der Kritik steht. Die Jury des Prinzessin-von-Asturien-Preises hat unterstrichen, dass die Europäische Union als Wertegemeinschaft die längste Zeitspanne des Friedens im modernen Europa geschaffen hat. Diese Leistung anzuerkennen und daran zu arbeiten, dass unserem Kontinent Frieden und Wohlstand erhalten bleiben, ist für uns und unsere Zukunft das Gebot der Stunde.“

Der Regierende weiter: „Berlin als ‚Stadt der Freiheit‘ hat hier eine besondere Verpflichtung. In der Jury-Begründung für den Asturien-Preis für unsere Stadt hieß es 2009, Berlin versinnbildliche ein Band der Eintracht im Herzen Deutschlands und Europas, das einen Beitrag zu Verständnis, Zusammenleben, Gerechtigkeit, Frieden und der Freiheit in der Welt leiste.“