Müller zum Tode von Helmut Kohl: “Berlin trauert um seinen Ehrenbürger“

Pressemitteilung vom 16.06.2017

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat mit großer Betroffenheit und Trauer auf die Nachricht vom Tode Helmut Kohls reagiert, der am Freitag im Alter von 87 Jahren gestorben ist.

Müller: „Die Berlinerinnen und Berliner werden nie den Anteil vergessen, den Helmut Kohl an der friedlichen Wiedervereinigung und damit letztlich auch an der Einheit Berlins hatte. Aus diesem Grund verliehen ihm Senat und Abgeordnetenhaus von Berlin am 9. November 1992 die Ehrenbürgerwürde Berlins, gemeinsam mit weiteren Architekten der deutschen Einheit wie Ronald Reagan und Michail Gorbatschow. Diese Erfahrung – der Aufbruch nach dem Fall der Mauer ebenso wie der Prozess des inneren Zusammenwachsens – gehört zu den Schlüsselerlebnissen meiner Generation, die wir nicht vergessen werden und die uns antreibt, uns auch in Zukunft für ein einiges und demokratisches Europa stark zu machen. Helmut Kohl hat sich um Deutschland und seine Hauptstadt verdient gemacht. Wir denken an diesem Tag daher auch daran, dass er stets an Berlin als Hauptstadt festgehalten und sich in der Debatte um den Sitz von Parlament und Regierung klar zum Umzug nach Berlin bekannt hat. Wir werden ihn nicht vergessen und ihm ein ehrendes Angedenken bewahren.“