Müller zum Aufruf für einen Tag der offenen Gesellschaft: „Freiheit und Demokratie gibt es nicht zum Nulltarif“

Pressemitteilung vom 16.06.2017

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärt zum Aufruf für einen Tag der offenen Gesellschaft am 17. Juni durch die Initiative „Die offene Gesellschaft“:

„Ich unterstütze sehr gerne den Aufruf der Initiative ‚Die offene Gesellschaft‘, die in Zusammenarbeit mit der Diakonie den 17. Juni zum Tag der offenen Gesellschaft und damit zu einem Tag des Miteinander, der Offenheit und der demokratischen Kultur macht. Es gibt kein schöneres Symbol für unsere Demokratie als einen gedeckten Tisch, an dem jede und jeder Platz nehmen kann, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Die offene Gesellschaft und auch Berlin als ‚Stadt der Freiheit‘ leben von Begegnung, Offenheit und Toleranz. Der 17. Juni steht historisch ganz besonders für den Wunsch nach Freiheit und nach einer demokratischen Gesellschaft und für den Kampf um Freiheit. Bis heute lehrt uns der 17. Juni, dass Freiheit erkämpft werden muss. Freiheit gibt es nicht zum Nulltarif. Für die Freiheit muss man auf die Straße gehen und sich zeigen. Genau das praktiziert die Initiative seit 2015 jedes Jahr: Tische und Stühle werden rausgestellt, Freundinnen, Freunde, Nachbarn und Fremde eingeladen und dann wird gemeinsam unsere Demokratie gefeiert.“

Die Initiative „Die offene Gesellschaft“ entstand im Herbst 2015. Auf über 400 Veranstaltungen wurden bisher über 10.000 Menschen erreicht. In der Initiative sind Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen engagiert. Zu ihren Partnern gehören u.a. die Open Society Foundation, die Robert Bosch Stiftung, die Bertelsmann-Stiftung, die Stiftung Futurzwei und die Diakonie.

Auf der Website können sich Bürgerinnen und Bürger informieren und anmelden, um selbst aktiv zu werden: https://www.die-offene-gesellschaft.de.