Müller zum Tod des Berliner Stadtältesten Rüdiger Hitzigrath

Pressemitteilung vom 31.03.2017

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärt zum Tod des Stadtältesten von Berlin, Rüdiger Hitzigrath:

„Rüdiger Hitzigrath hat als Mitglied in der Bezirksverordnetenversammlung Wilmersdorf, als Parlamentarier im Abgeordnetenhaus und im Europäischen Parlament immer das Wohl der Berlinerinnen und Berliner und die Interessen unserer Stadt im Blick gehabt. Geprägt durch seine Herkunft aus einer protestantischen Pfarrersfamilie und durch einen Vater, der im Pfarrernotbund gegen die Nationalsozialisten kämpfte, waren Einsatz für die Mitmenschen, soziale Verantwortung und politisches Arbeiten für den Sozialdemokraten Rüdiger Hitzigrath auf das Engste verbunden. Ehrenamtlich setzte er sich zum Wohl von Menschen mit Behinderung und für Seniorinnen und Senioren bei seinem Engagement für Berlins älteste Stiftung, die Stiftung Hospitäler zum Heiligen Geist und St. Georg, ein. Unsere Stadt wird ihrem Stadtältesten Rüdiger Hitzigrath ein ehrendes Gedächtnis bewahren. Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen und Freunden und bei allen, die ihm nahe stehen.“

Hitzigrath ist am 22. März 2017 verstorben. Er war am 3. Dezember 2008 zum Stadtältesten von Berlin ernannt worden.