Müller zum Internationalen Frauentag: Bei Gleichstellung und Hilfen für Alleinerziehende ist noch viel zu tun

Pressemitteilung vom 07.03.2017

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärt zum Internationalen Frauentag am 8. März 2017:

„Gute Arbeit für alle bedeutet auch gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit. Dieses Ziel ist noch immer nicht für alle Frauen Wirklichkeit. Das ist im 21. Jahrhundert endgültig nicht mehr hinnehmbar. Gleichstellungspolitik ist und bleibt deshalb ein zentrales Thema quer durch alle Ressorts und gesellschaftlichen Felder. Da darf sich niemand herausreden aus seiner Verantwortung und dabei mit dem Finger auf andere zeigen. Dabei sind insbesondere alleinerziehende Frauen in der Arbeitswelt existenziell auf Chancengerechtigkeit angewiesen.“

Müller weiter: „Ganz oben an stehen für den neuen Senat darum die Interessen und Bedürfnisse Alleinerziehender, insbesondere alleinerziehender Frauen in unserer Stadt. Wir begrüßen die vorgesehenen Änderungen des Unterhaltsvorschussgesetzes. Das sind längst überfällige Verbesserungen, die sich unmittelbar auf die Situation der betroffenen Frauen und vor allem ihrer Kinder auswirken. Berlin wird alles tun, um eine zügige Umsetzung praktisch sicherzustellen. Wichtig ist uns außerdem, dass Leistungen aus Unterhaltsvorschuss und Kindergeld nicht weiter auf die SGB II-Leistungen angerechnet werden. Damit muss endlich Schluss sein.“