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Müller zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Pressemitteilung vom 26.01.2017

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, nimmt am Freitag, 27. Januar 2017, an der Gedenkveranstaltung des Deutschen Bundestags zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus teil.

Vorab erklärt der Regierende Bürgermeister: „Das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ist eine Zukunftsaufgabe. Die Erinnerung an den Holocaust und an die mörderische Diktatur der Nationalsozialisten macht uns allen immer wieder bewusst, wohin der Verlust von Menschlichkeit, Freiheit und Demokratie führt. Aus der Geschichte können wir lernen: Rechtsstaat, Freiheit und Demokratie garantieren die Wahrung der Würde aller Menschen und darüber hinaus den Frieden. Deshalb müssen wir den demokratischen Staat und seine Institutionen verteidigen, gegen alle, die ausgrenzen, spalten und Menschen herabwürdigen. Mit Blick auf rechtsextreme und rechtspopulistische Netzwerke und Organisationen ist permanente Wachsamkeit von Zivilgesellschaft und Staat gefordert.“

Müller weiter: „Besonders wichtig für die Zukunft unseres demokratischen Gemeinwesens ist es, jüngeren Generationen den Wert freiheitlicher Demokratie zu vermitteln. Deshalb sind Veranstaltungen wie zum Gedenken an den 75. Jahrestag der Wannsee-Konferenz in der vorigen Woche und der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus unverzichtbar. Wir sind dem kürzlich verstorbenen Bundespräsidenten und Berliner Ehrenbürger Roman Herzog zu Dank verpflichtet, dass er mit großer Weitsicht und wachem Bewusstsein für unsere historische Verpflichtung 1996 diesen Gedenktag in Erinnerung an die am 27. Januar 1945 erfolgte Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau proklamiert hat. Nur wenn wir in Erinnerung behalten, wo wir herkommen, werden wir das, was wir erreicht haben, schätzen und schützen.“