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Senat schließt sich Umstellung des Finanzierungsverfahrens für das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung an

Pressemitteilung vom 24.01.2017

Aus der Sitzung des Senats am 24. Januar 2017:

Der Senat hat auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller in seiner heutigen Sitzung der Änderung des Abkommens zwischen Bund und Ländern zur gemeinsamen Förderung des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) zugestimmt und den Regierenden Bürgermeister zur Unterzeichnung ermächtigt.

Damit wurde der Weg für eine beanstandungsfreie Weiterfinanzierung der Berliner Mitglieder im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) frei gemacht. Mit der Änderung entspricht das Land Berlin gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung einer vom Bundesrechnungshof jüngst vorgetragenen Kritik am Fördermodell für die als Vereine aufgestellten Deutschen Zentren Gesundheitsforschung (DZG). Das einzige in Berlin betroffene der insgesamt sechs DZG ist das DZHK mit Standorten an der Charité (einschließlich Deutsches Herz-Zentrum) und am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin.

Das DZHK widmet sich der Aufgabe, neue Ansätze aus der Herz-Kreislauf-Forschung schnellstmöglich in die klinische Praxis zu überführen (Translation), um Diagnose, Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verbessern. Das ist von größter klinischer und gesundheitswirtschaftlicher Bedeutung, da Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Folge der zunehmenden Stoffwechselstörungen (Adipositas, Diabetes) und des demografischen Wandels noch weiter zunehmen werden.