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Städtebauliche Gebietsentwicklung rund um den Bahnhof Zoo wird vorbereitet

Pressemitteilung vom 10.01.2017

Aus der Sitzung des Senats am 10. Januar 2017:

Der Senat will die Entwicklung der City-West aktiv fördern. Für den Bereich beiderseits der Hertzallee westlich des Bahnhofs Zoologischer Garten besteht ein besonders dringender Neuordnungsbedarf, der sich neben dem ehemals geplanten Riesenradstandort auch auf den Campus Charlottenburg (Technische Universität und Universität der Künste) und den Hardenbergplatz erstreckt.

Die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher: „Um zügig Baumaßnahmen möglich zu machen, wird der zielgerichtete Einsatz städtebaurechtlicher Instrumente bei der Finanzierung und Umsetzung geprüft. Damit wollen wir für dieses Gebiet eine partizipative, partnerschaftlich getragene und gemischte Gebietsentwicklung ermöglichen.“

Als ersten Schritt hat der Senat daher heute die Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen nach § 165 Baugesetzbuch für das Gebiet „Hertzallee“ beschlossen. Eine vorbereitende Untersuchung ist ein städtebauliches Gutachten, in dem vor allem die Potenziale und Defizite eines Gebietes untersucht und bewertet werden. Dadurch können dann Planungsverfahren beschleunigt und eine angemessene Mitfinanzierung der Gebietsentwicklung durch die Privateigentümer gesichert werden.

Das Untersuchungsgebiet ist ca. 65 ha groß und umfasst die Blöcke beiderseits der Hertzallee zwischen Fasanenstraße, Müller-Breslau-Straße, dem S-Bahn-Viadukt und der Hardenbergstraße. Einbezogen sind auch die anschließenden Flächen des Campus Charlottenbug am Ernst-Reuter-Platz, am Hardenbergplatz, am Breitscheidplatz und am Olof-Palme-Platz in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte.

Als Ergebnis der Untersuchung wird ein integriertes Entwicklungskonzept erarbeitet, aus dem konkrete Maßnahmen und deren Finanzierung sowie die genaue Abgrenzung des Projektgebietes und die dort erforderlichen rechtlichen Handlungsinstrumente abgeleitet werden. Die Vorbereitenden Untersuchungen sollen bis Sommer 2017 durchgeführt werden, um eine politische Beschlussfassung über die anzuwendenden Planungsinstrumente in der zweiten Jahreshälfte zu ermöglichen.