Berlin tritt „Fast-Track Cities Initiative to End Aids“ bei

Pressemitteilung vom 08.07.2016

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller erklärt zum Beitritt Berlins zur „Fast-Track Cities Initiative to End Aids“, einem weltweiten Zusammenschluss von Städten zum lösungsorientierten Umgang mit Aids:

„Berlin hat sich entschlossen der ‚Fast-Track Cities Initiative to End Aids‘ anzuschließen. Gemeinsam können wir in dem weltweiten Städtenetzwerk die Herausforderungen meistern und die schweren Folgen von HIV-Infektionen mildern. Ich danke den Initiatoren für ihr Engagement und die weltweite Koordinierung dieser wichtigen Aufgabe. Ebenso freue ich mich, dass wir mit unserer Partnerstadt Paris an dieser Herausforderung zusammenarbeiten werden.“

Die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales wird für Berlin die aktive Ausgestaltung der Arbeit in der Initiative übernehmen.

Die „Fast-Track Cities Initiative“ wurde während des Welt-Aids-Tages in Paris im Jahre 2014 gegründet. Getragen wird die Initiative im Wesentlichen von vier großen Partnern:
• Gemeinsames Programm der Vereinten zu Aids/HIV (UNAIDS),
• Programm der Vereinten Nationen zu menschlichen Siedlungen (UN-HABITAT),
• Internationale Vereinigung der Anbieter und Versorger (auch Ärztinnen und Ärzte) von AIDS-Medikamenten (IAPAC) und
• der Stadt Paris.

Ziel des Netzwerkes ist es, die Aids-Epidemien in Städten bis 2030 zu beenden. Um dieses Ziel zu erreichen sollen bis 2020, 90 Prozent der HIV-infizierten Menschen darüber auch informiert sein, 90 Prozent dieser Menschen sollen in Behandlung sein und bei 90 Prozent der behandelten nachhaltig eine Unterdrückung der Viren stattfinden. Ein weiteres Ziel der Initiative ist der Abbau von Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV. In dem Netzwerk arbeiten gegenwärtig mehr als 50 Städte zusammen, u. a. Amsterdam, Athen, Brüssel, Buenos Aires, Durban, Mexiko-Stadt.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.iapac.org/cities