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Senat sichert Zukunft des Strandbades Müggelsee als Sport- und Freizeitstätte

Pressemitteilung vom 14.06.2016

Aus der Sitzung des Senats am 14. Juni 2016:

Der Senat hat heute auf Vorlage von Innen- und Sportsenator Frank Henkel die Aufgabe des bebauten Teilgrundstücks des Strandbads Müggelsee beschlossen.

Der Senat schließt sich damit der Absicht des Bezirks Treptow-Köpenick an, Teile des Gebäudeensembles nach denkmalgerechter Wiederherstellung auch für nichtsportliche Zwecke zur Verfügung zu stellen. Im Interesse der Sicherung des Gesamtstandortes wird die Aufgabe des bebauten Teilgrundstücks gemäß § 7 Abs. 2 Sportförderungsgesetz befürwortet.

Die ursprünglichen Überlegungen, die Finanzierung durch Vergabe im Rahmen des Erbbaurechts zugunsten eines privaten Investors zu sichern, wurden nicht weiter verfolgt. Von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt wurde bekannt gegeben, dass die Kosten für die denkmalgerechte Sanierung der Gebäude von ca. 8 Mio. € aus Mitteln des Bundes sowie einer Kofinanzierung des Landes Berlin bestritten werden.

Damit kann nach Sanierung der denkmalgeschützten Bausubstanz der Standort einer angemessenen, sozialverträglichen, gewerblichen Nutzung zugeführt werden. Zugleich kann das Bezirksamt damit in die Lage versetzt werden, aus den prognostizierten Mieteinnahmen die anfallenden Infrastrukturkosten für die Freiflächen des Areals, die für die kostenfreie öffentliche Sport- und Freizeitnutzung dauerhaft erhalten bleiben sollen, zu decken.

Die Vorlage wird nun dem Abgeordnetenhaus zur Zustimmung unterbreitet.