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Transparente Karrierewege für den wissenschaftlichen Nachwuchs – Bundesförderung ab 2017

Pressemitteilung vom 07.06.2016

Aus der Sitzung des Senats am 7. Juni 2016:

Die wissenschaftliche Karriere soll besser planbar werden: Ein neues Programm des Bundes stärkt ab 2017 die Tenure-Track-Professur, die in mehreren Schritten zu einer festen Professur führt. Damit werden die bestehenden Karrierewege ergänzt. Der Senat hat dazu heute auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres, dem Entwurf einer Bund-Länder-Vereinbarung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zugestimmt. Die Vereinbarung soll von den Regierungschefinnen und -chefs voraussichtlich am 16. Juni 2016 unterzeichnet werden.

Ziel des Programms ist es, früher als bisher eine Entscheidung über den dauerhaften Verbleib von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Wissenschaftssystem zu ermöglichen. Die Universitäten werden so stärker dabei unterstützt, die besten Köpfe aus dem In- und Ausland zu gewinnen und dauerhaft zu halten. Auch individuelle Biografien werden berücksichtigt: mögliche Laufzeitverlängerungen sichern die Chancengerechtigkeit und unterstützen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Wissenschaftssenatorin Scheeres begrüßt das neue Programm: „Die Karrierewege von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind oft sehr unsicher. Hier setzt das neue Programm an und stellt damit den Einstieg in einen Kulturwandel dar. Das Programm ist ein guter Schritt für den modernen Wissenschaftsstandort.“

Der Bund trägt die Kosten des Programms und stellt für die Gesamtlaufzeit bis 2032 bis zu eine Milliarde Euro zur Verfügung. Für die Berliner Universitäten bedeutet dies, dass – wenn sie Anträge im wettbewerblichen Verfahren stellen – über 60 neue Professuren entstehen können, die jeweils bis zu zehn Jahren in dieser Form gefördert werden.