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Berliner Neubauoffensive greift – starke Wachstumszahlen bei der Fertigstellung von Wohnungen

Pressemitteilung vom 31.05.2016

Aus der Sitzung des Senats am 31. Mai 2016:

Der Senat hat auf Vorlage von Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Andreas Geisel den 1. Bericht zur Schaffung von Wohnraum durch die städtischen Wohnungsbaugesellschaften im Zeitraum 2013 – 2015 beschlossen.

2011 vollzog der Berliner Senat eine grundlegende Kurskorrektur seiner Mieten- und Wohnungspolitik. Herzstück bildete das „Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten“, das mit den sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften 2012 abgeschlossen wurde. Das Mietenbündnis umfasst neben wichtigen mietenpolitischen Festlegungen zum Mieterschutz die Erweiterung des Wohnungsbestands bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften durch Neubau und Ankauf.

Damit dieses Ziel konsequent verfolgt wird, verabredeten die sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften mit dem Senat am 12. April 2016 eine Roadmap, die über das bisher geltende Entwicklungsziel von 300.000 kommunalen Wohnungen hinaus einen Wachstumspfad aufzeigt, den städtischen Wohnungsbestand bis 2026 auf 400.000 Wohnungen zu erhöhen. Der damit verbundene Bestandszuwachs soll dabei über Wohnungsneubau und Bestandsankäufe im Verhältnis von 2/3 zu 1/3 realisiert werden.

Der 1. Bericht zur Schaffung von Wohnraum durch die städtischen Wohnungsbaugesellschaften dokumentiert den Fortschritt bei der Umsetzung für den Zeitraum 2013 bis 2015. Er gibt dazu einen Einblick in die Neubauplanungen und weist beeindruckende Zuwachsraten bei den Fertigstellungszahlen von Wohnungen bis 2018 aus.

Insgesamt arbeiteten die Wohnungsbaugesellschaften im Berichtszeitraum an 315 Wohnungsneuvorhaben. Dabei wurden 34.294 Wohnungen entwickelt. Im Bau befanden sich 5.052 Wohnungen. Die Anzahl der fertiggestellten Wohnungen bis Ende 2015 beträgt 1.533. Bis Ende 2016 werden insgesamt über 3.000 Wohnungen durch die städtischen Wohnungsbaugesellschaften fertiggestellt sein.

Die vorliegenden Planungen der Gesellschaften erstrecken sich über einen Zeitraum bis in die Mitte des kommenden Jahrzehnts. In den nächsten zwei Jahren werden dabei erhebliche Zuwachsraten bei der Fertigstellung von Wohnungen erreicht. Diese werden sich im Vergleich zu 2016 verdoppeln und perspektivisch bei ca. 6.500 Wohnungen pro Jahr einpendeln.

2016 werden die landeseigenen Gesellschaften weitere 1.500 Wohnungen für den Berliner Wohnungsmarkt geschaffen haben. In 2017 sind es bereits 3.800 und im Jahr 2018 nach der aktuellen Planung fast 6000 Wohnungen.

„Mit diesen Fertigungszahlen sind die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften genau dort, wo sie hinwollten und was wir brauchen, um den Bedarf zu decken“, sagte Senator Geisel. „Neue Wohnungen entstehen nicht über Nacht. So etwas braucht eine Vorlaufzeit. Jetzt sind wir auf einem guten Weg. Zusammen mit dem Programm zur Bestandserweiterung der kommunalen Wohnungsbestände treffen wir Vorsorge, damit Wohnen in Berlin auch noch in Zukunft bezahlbar bleibt.