Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

„Made in Berlin“: Müller besucht innovative Berliner Unternehmen

Pressemitteilung vom 18.05.2016

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat am Mittwoch, den 18. Mai 2016, unter dem Motto „Made in Berlin“ innovative Industrieunternehmen der Hauptstadt besucht. Beim Weltmarktführer Berliner Seilfabrik, der Brillen-Manufaktur MYKITA und dem Musiktechnologiehersteller Native Instruments machte sich Müller ein Bild von der Vielfalt und Innovationskraft des Industriestandortes Berlin.

Dazu der Regierende Bürgermeister Michael Müller: „Berlin kann Industrie. Unsere Unternehmen sind in vielfältigen Bereichen Weltspitze. In Berlin wird traditionelle Industrie mit kreativen und zukunftsweisenden Ideen und Technologien verknüpft. Hier werden die Produkte von morgen entwickelt und produziert. „Made in Berlin“ ist weltweit gefragt. Das macht Berlin aus, und das ist wichtig für Wachstum und Arbeitsplätze.“

Die Berliner Seilfabrik ist Weltmarktführer für Seilspielgeräte und Gestalter von Spielplätzen. 1865 gegründet, produzierte die Berliner Seilfabrik primär Stahlseile für Fahrstühle, seit 1995 hat sich das Familienunternehmen ganz auf Spielplatzgeräte spezialisiert und gestaltet heute mit 85 Mitarbeitern in Berlin Spielplätze für die ganze Welt.

Die Brillenmanufaktur MYKITA, 2003 gegründet, hat sich durch innovative Methoden bei Fertigung und Design zu einer internationalen Fashion-Marke entwickelt. Mit einem neuen, digitalgestützten System (“MyVeryOwn“) bietet MYKITA einen Individualisierungsservice bereits im Brillendesign an. Der Fertigungsweg der handgemachten Brillen wird in Berlin-Kreuzberg gebündelt, wo 200 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Native Instruments ist Hersteller von Hard- und Software für elektronikgestützte Musikproduktion. 1996 gegründet, ist das Unternehmen heute Weltmarktführer im Bereich der computerbasierten Musik-Produktion und verantwortlich für bedeutende Innovationen der Branche. Am Standort Berlin, wo 300 der 400 weltweiten Mitarbeiter sitzen, befinden sich u.a. mit den Bereichen Produktentwicklung und Klang-Design die kreativen Kernelemente des Unternehmens.

Der Industriestandort Berlin profitiert wie der gesamte Wirtschaftsstandort von der guten Konjunktur und weist steigende Umsatz- und Beschäftigtenzahlen auf. Im Jahr 2015 steigerten die Berliner Industriebetriebe ihre Umsätze um 4,6 % auf insgesamt 23,3 Mrd. Euro. In den durchschnittlich 324 Betrieben mit 50 und mehr Mitarbeitern im verarbeitenden Gewerbe in Berlin arbeiteten 81 576 Beschäftigte, was einem Zuwachs von 1,1% bzw. 867 Personen entspricht.

Die Berliner Industrie kann bei der Umsatzentwicklung von einer starken internationalen Wettbewerbsfähigkeit profitieren. Die Berliner Exporte wuchsen 2015 um 817 Mio. Euro auf insgesamt 14,1 Mrd. Euro, was einem Zuwachs von 6,1 % entspricht. Die Exportquote lag 2015 bei 57 % und damit um 8% höher als der Bundesdurchschnitt.

Der Berliner Senat sorgt mit einer Vielzahl von Aktivitäten für die Stärkung des Industriestandortes Berlin. Ein zentrales Element ist der Steuerungskreis Industriepolitik unter dem Vorsitz des Regierenden Bürgermeisters, der die Perspektiven und Maßnahmen des Berliner Senats, der Berliner Kammern und Unternehmensverbände sowie der Gewerkschaften bündelt. Durch diese Schnittstelle werden Maßnahmen wie die Sicherung und Gewinnung von Industrie- und Gewerbeflächen, Ausbildungsinitiativen oder die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft vorangetrieben.