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Müller zum 8. Mai: Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Gewaltbereitschaft haben in unserer Gesellschaft keinen Platz

Pressemitteilung vom 06.05.2016

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärt aus Anlass des 71. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa: „Der Tag der Befreiung erinnert uns an eine der größten Katastrophen der Geschichte und an die nahezu totale Zerstörung unserer Stadt. Dieser Tag markiert jedoch vor allem das Ende einer menschenverachtenden Diktatur und den Beginn des Wegs zu Freiheit und Demokratie. Auch heute ist es unsere tägliche Aufgabe, den nachwachsenden Generationen nahe zu bringen, dass es Frieden, Freiheit und Demokratie zu verteidigen gilt, dass Gewalt niemals eine echte Alternative ist und dass Interessenausgleich, Versöhnung und Dialog die verlässlichsten Methoden sind, eine friedliche Welt zu schaffen und zu erhalten. Dazu gehört nicht zuletzt die friedfertige Grundhaltung, die eine pluralistische, demokratische und freiheitliche Gesellschaft mit Zivilcourage und bürgerschaftlichem Engagement vorlebt.“

Der Regierende Bürgermeister weiter: „In einer friedlichen Gesellschaft haben Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Gewaltbereitschaft keinen Platz. Rechtspopulistische Parteien dürfen niemals Einfluss in der deutschen Politik und in der Politik unserer Stadt gewinnen. Selbstverständlich sind unser Land und besonders die deutsche Hauptstadt weltoffen und international. Wir wollen offene Grenzen, und wir helfen Menschen, die bei uns Schutz suchen. Engstirnigkeit und Ausgrenzung sind Vorboten von Unfrieden, Spannungen und Hass. Deshalb werden demokratisch gesinnte Bürgerinnen und Bürger alles dafür tun, solche Kräfte zu bekämpfen und dafür zu sorgen, dass sie auch bei Wahlen nicht zum Zuge kommen.“

Müller sagte weiter, er sei dankbar, am 8. Mai gerade in der Berliner Partnerstadt Warschau zu sein und dort einen Kranz im Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs und an die Millionen Opfer von Krieg und Vernichtung niederzulegen: „Gerade unsere polnischen Nachbarn und unsere Partnerstadt Warschau haben einen schweren Weg des Leidens hinter sich, der mit deutscher Schuld eng verbunden ist. Unsere gemeinsame Zukunft heißt aber trotz aller Krisen und Probleme, denen wir uns gegenwärtig gegenüber sehen, Europa. Die Pflege der Partnerschaft von Berlin und Warschau steht somit auch für die Pflege des europäischen Gedankens. Damit tragen wir mit unseren Mitteln dazu bei, dass auch unsere Kinder auf einem friedlichen Kontinent leben können.“ Weitere Informationen zum Warschau-Aufenthalt des Regierenden Bürgermeisters finden Sie in der Presseerklärung auf Berlin.de unter der Adresse http://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung.474586.php.