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Michael Müller zur Konferenz Stolpersteine 2016

Pressemitteilung vom 19.04.2016

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, spricht am Mittwoch, den 20. April 2016, um 19.00 Uhr im Festsaal des Berliner Rathauses ein Grußwort zum Empfang im Rahmen der Konferenz Stolpersteine 2016 (Wort-Bild-Termin). In diesem Jahr wird erstmals auch der Künstler Gunther Demnig selbst während des Empfangs von seiner Arbeit berichten.
Die Konferenz Stolpersteine im Berliner Rathaus bietet zahlreichen Ehrenamtlichen und Initiativen sowie einem nationalen und internationalen Fachpublikum auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit, sich über das Erreichte und die künftigen Perspektiven der Stolpersteine auszutauschen. Müller vorab: „Bürgerschaftliches Engagement ist gerade für die Erinnerungskultur unverzichtbar. Die zahlreichen Initiativen für die Verlegung und Pflege von Stolpersteinen leisten Großartiges für das Gedenken im öffentlichen Raum. Die Stolpersteine laden uns täglich ein, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus lebendig zu halten und zu einem nachhaltigen Bestandteil unseres Alltags zu machen. Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern für dieses wichtige Engagement.“
Seit über 15 Jahren trägt das von Gunter Demnig konzipierte Kunstprojekte dazu bei, die Erinnerung an die Verfolgten und Ermordeten der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft auf besondere Weise wachzuhalten und erfahrbar zu machen. Die Gedenksteine sind in Berlin und anderen europäischen Städten nicht mehr aus der Erinnerungskultur wegzudenken.
Der Regierende Bürgermeister weiter: „Allein in unserer Stadt erinnern mehr als 6.700 Stolpersteine an die Opfer des Naziregimes. Jeder einzelne Stein ist ein eindringliches Zeichen des Gedenkens und zugleich eine Mahnung, dass Ausgrenzung und Verfolgung mitten unter uns vor der eigenen Haustür begonnen haben. Das bürgerschaftliche Engagement der vielen Initiativen ist damit auch ein wichtiges Zeichen für Zusammenhalt und gegen Ausgrenzung in unserer Gesellschaft.“