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Müller zu den Anschlägen in Berliner Partnerregion Brüssel

Pressemitteilung vom 22.03.2016

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat seine tiefe Betroffenheit über die Anschläge in der Berliner Partnerregion Brüssel-Hauptstadt geäußert:

„Die Nachrichten von den brutalen Terrorakten am Brüsseler Flughafen und in der U-Bahn sind zutiefst schockierend. Unsere Gedanken sind in erster Linie bei den Todesopfern, den vielen Verletzten und ihren Familien. Berlin ist in Gedanken bei seiner Partnerstadt Brüssel, mit der wir uns in europäischer Solidarität eng verbunden fühlen. Die menschenverachtenden Terrorakte zeigen uns allen, wie verwundbar unsere Metropolen sind. Der Senat, die Polizei und die zuständigen Behörden tun alles, um solche verbrecherischen Akte in unserer Stadt zu verhindern. Die Sicherheitslage wird fortlaufend bewertet und wir gehen jedem sicherheitsrelevanten Hinweis nach.“

Weiter sagte Müller: “Auch heute gilt, wie bei den Anschlägen in Paris: wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir werden unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft und unsere offene Lebensweise von solchen menschenverachtenden terroristischen Akten nicht zerstören lassen.“

Besonderes Augenmerk, so der Regierende Bürgermeister weiter, gelte den elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Brüsseler Büros des Landes Berlin bei der Europäischen Union: „Die Kolleginnen und Kollegen durchleben unmittelbar vor Ort Stunden voller Anspannung. Ich bin beruhigt, dass alle, die dort für unsere Stadt tätig sind, die Situation unbeschadet überstanden haben.“ Das Berliner Büro ist rund fünf Minuten zu Fuß von der Metrostation Maelbeek entfernt, einem der Anschlagsorte.

Die Region Brüssel-Hauptstadt ist seit dem 1. Juni 1992 partnerschaftlich mit Berlin verbunden.