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Müller nimmt am Politischen Spitzentreffen der Oder-Partnerschaft in Breslau teil

Pressemitteilung vom 11.01.2016

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller nimmt vom 12. bis 13. Januar 2016 am Politischen Spitzentreffen der Oder-Partnerschaft in Breslau teil. Das Treffen bildet den Auftakt des 25. Jubiläums des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages sowie des 10. Jubiläums der Oder-Partnerschaft. Teilnehmen werden die Ministerpräsidenten der deutschen Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen sowie Wojewoden und Marschälle der polnischen Wojewodschaften Großpolen, Lubuskie, Niederschlesien und Westpommern. Begleitet wird der Regierende Bürgermeister von der Europabeauftragten, Staatssekretärin Hella Dunger-Löper.

Müller wird in Breslau zum deutsch-polnischen Eisenbahnverkehr sprechen und das Projekt „Kulturzug“ vorstellen. Das Land Berlin finanziert gemeinsam mit Brandenburg und der Wojewodschaft Niederschlesien über die Sommermonate einen „Kulturzug“ von Berlin nach Breslau, der europäischen „Kulturhauptstadt 2016“. An Wochenenden und Feiertagen können dann Interessierte zum Preis von 19 Euro für eine einfache Fahrt die europäische Kulturhauptstadt 2016 besuchen.

Müller: „Kultur bewegt die Menschen – in einem übertragenen Sinne. Gute Verkehrsverbindungen tun es ganz konkret. Und im Idealfall führt die Kombination von attraktiven Kulturangeboten und guten Verkehrsverbindungen zu Begegnungen. In diesem Sinne schaffen wir im Jahr der Kulturhauptstadt Breslau mit unserem ‚Kulturzug‘ wichtige Voraussetzungen zur Intensivierung der Zusammenarbeit in der Oderregion.“

In den vergangenen Jahren haben wir in der Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Polen wichtige Erfolge erzielt, etwa bei der gemeinsamen touristischen Vermarktung der Oderregion. So stellen Touristinnen und Touristen aus Polen 13,2 % aller ausländischen Gäste in Berlin dar, Tendenz steigend. Polen ist Berlins zweitwichtigster Exportpartner. Dabei erstreckt sich die Zusammenarbeit in der Oder-Partnerschaft auf Wirtschaftsbereiche wie Photonik, Mode und Computerspiele.

Weitere Projekte gibt es in den Bereichen Archive, Wissenschaft und Forschung, Gesundheit und Bildung. Ein wichtiges Thema beim Spitzentreffen wird außerdem das „Gemeinsame Zukunftskonzept Oderregion 2030“ sein. So soll erstmals eine gemeinsame Karte der Region der Oder-Partnerschaft erstellt werden. Hiervon können wichtige Impulse für die Weiterentwicklung ausgehen. Dazu Müller: „Wir wollen die Zusammenarbeit im Rahmen der Oder-Partnerschaft ausbauen. Die vielen einzelnen Projekte stehen beispielhaft für die gewachsenen Beziehungen zwischen den Menschen über die nationalen Grenzen hinweg. Berlin liegt im Herzen Europas und profitiert nicht nur von der zunehmenden Verflechtung der Wirtschaftsregion, sondern auch von der Vernetzung im gesellschaftlichen Bereich. Die Oder-Partnerschaft voranbringen bedeutet auch, die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohnern in dieser europäischen Region zu verbessern.“