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Müller zur Berliner Ausbildungsstellenbilanz 2014/2015 – positive Arbeitsmarkt-Entwicklung Bestätigung der Senatspolitik

Pressemitteilung vom 29.10.2015

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin appelliert vor dem Hintergrund der heute veröffentlichten Berliner Ausbildungsstellenbilanz 2014/2015 an die Betriebe und Unternehmen, die Ausbildungsanstrengungen weiter zu intensivieren. Die anhaltend positive Entwicklung der Arbeitsmarktzahlen in der Hauptstadt wertet Michael Müller als Bestätigung der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik des Senats.

Müller: „Gerade am Ausbildungsmarkt muss immer wieder neu justiert werden, um Angebot und Nachfrage ins Gleichgewicht zu bringen. Die Politik muss im Interesse der jungen Leute und ihrer persönlichen Zukunft sowie übrigens auch im Hinblick auf das immer wieder seitens der Wirtschaft beklagte Problem Fachkräftemangel darauf dringen, dass die Anstrengungen in der beruflichen Bildung intensiviert werden. Ausdrücklich will ich anerkennen, dass vieles in dieser Hinsicht gerade auch von kleineren Unternehmen geleistet wird. Aber die aktuellen Zahlen zeigen, dass es noch nicht reicht und dass wir gegensteuern müssen. Wir müssen verhindern, dass die Schere noch weiter auseinandergeht.“

Der Regierende Bürgermeister weiter: „Auch Senat und Arbeitsagentur versuchen, ihren Teil dazu beizutragen. Wir haben jetzt in Berlin die Jugendberufsagenturen mit mehreren Standorten gestartet, insbesondere um Jugendlichen mit besonderen Problemen beim Ausbildungseinstieg zu nachhaltig und individuell zu helfen. Aber wir sind dabei angewiesen auf die Zusammenarbeit mit den Betrieben sowie auf das Engagement von Kammern und Verbänden.“

Die Arbeitslosenzahlen in Berlin, die im Oktober nach Angaben der zuständigen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit den niedrigsten Stand seit 1991 erreicht haben, wertete Müller als Bestätigung der Politik des Senats: „Die aktuellen Zahlen sind erfreulich und auch die Daten zur Erwerbstätigkeit in unserer Stadt sind anhaltend positiv. Das bestätigt, dass unsere Strategie richtig ist, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzubringen und auf Gründer, Kreative und Start-ups zu setzen. Aber uns ist auch vollauf bewusst, dass wir uns keinen Moment ausruhen dürfen und weiter für Berlin werben müssen. Gerade auch die internationale Konkurrenz der Standorte ist hart, und wir brauchen immer wieder neue Ansätze und Ideen, um der Entwicklung der wachsenden Metropole stetig neue Impulse zu geben.“

Der Regierende erklärte ferner: „Zugleich müssen wir bedacht darauf sein zu erhalten, was Berlin auf der Habenseite hat. Das gilt für Unternehmen, die Stellen und Produktion abbauen wollen. Hier werde ich mich auch weiterhin immer wieder einsetzen und Gespräche führen, um solche Entwicklungen zu verhindern.“