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Bebauungsplan schafft flexible Voraussetzungen bei der Vermarktung und Entwicklung des Medienquartiers in Adlershof

Pressemitteilung vom 06.10.2015

Aus der Sitzung des Senats am 6. Oktober 2015:

Mit einer Erweiterung des Nutzungsspektrums in den Sondergebieten Medien im Bebauungsplan XV-51a-1 für Teilflächen des städtebaulichen Entwicklungsbereichs Berlin-Johannisthal/Adlershof wird die Ansiedlung zukunftsweisender Betriebe und Einrichtungen der Medienbranche in Adlershof ermöglicht und der Medienstandort insgesamt gestärkt. Der Senat hat heute auf Vorlage von Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Andreas Geisel beschlossen, den Entwurf des Bebauungsplans für das Gebiet zwischen Rudower Chaussee, dem Bahngelände, der nordöstlichen Verlängerung der Wilhelm-Oswald-Straße und der Straße Am Studio sowie der Straße Am Studio im Bezirk Treptow-Köpenick dem Abgeordnetenhaus zur Zustimmung vorzulegen.

Der Medienstandort Adlershof gehört zu den räumlichen Schwerpunkten der Medienwirtschaft in Berlin und ist der größte zusammenhängende Standort mit zehn Studios auf ca. 14 ha. Hier haben sich inzwischen TV-Produktionen, Audio- und Lichttechnik, Postproduktion, Ausstattung, Dekoration, Messebau und Funktechnik angesiedelt. In ca. 140 Unternehmen sind hier über 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt.

Die Medienlandschaft hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten rasant entwickelt. Zu Medien gehören neben Film, Theater und Fernsehen heute auch die digitalen Bereiche und Musikproduktionen sowie Produktions- und Dienstleistungsbetriebe für Messen und Ausstellungen.