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Senat prüft Planungen am Alexanderplatz im Rahmen eines beteiligungsorientierten Workshopverfahrens

Pressemitteilung vom 28.07.2015

Aus der Sitzung des Senats am 28. Juli 2015:

Der Alexanderplatz ist ein wichtiger und identitätsstiftender Platz in Berlin, über dessen Gestaltung seit langem diskutiert wird. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt überprüft derzeit die Planung am Alexanderplatz in einem kooperativen und beteiligungsorientierten Workshopverfahren. Einen entsprechenden Zwischenbericht an das Abgeordnetenhaus hat der Senat heute auf Vorlage von Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Andreas Geisel beschlossen. Das Abgeordnetenhaus hatte im Mai 2014 den Senat aufgefordert, die Planungen für den Alexanderplatz am Bestand zu orientieren und angepasste Entwicklungsperspektiven zu entwickeln.

Die Architekten Prof. Kollhoff/Timmermann haben 1993 in einem internationalen städtebaulichen Wettbewerb einen Masterplan für den Alexanderplatz entwickelt. Dieser sieht eine dichte Hochhausbebauung vor, die bislang aber nicht realisiert wurde.

Ziel des Workshops ist die Erarbeitung von Entwürfen, die den Bestand am Alexanderplatz einbeziehen und die bestehenden Bebauungspläne integrieren. Das Workshopverfahren gliedert sich in zwei Phasen mit je einem Fach- und einem Bürgerworkshop.

Am 9. Juli fand ein 1. Fachworkshop mit den Eigentümern sowie Vertretern von Senat und Bezirk statt, auf dem Prof. Kollhoff erste Skizzen und Varianten als Grundlage für die Diskussion vorgestellt hat. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Vereinbarkeit von Denkmalschutz und Hochhausbebauung sowie die Gestaltungs- und Aufenthaltsqualitäten des Alexanderplatzes und seines Umfeldes.

Ab dem 20. August 2015 wird die Öffentlichkeit über den Stand und die Inhalte des Verfahrens informiert und zur Beteiligung eingeladen. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten die Gelegenheit, über die Entwürfe zu diskutieren und eigene Vorstellungen einzubringen. Anschließend werden die Ergebnisse planerisch aufbereitet und im II. Quartal 2016 dem Abgeordnetenhaus zur Beschlussfassung vorgelegt.