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Neue Verordnung konkretisiert die Laufbahn von Beamtinnen und Beamten wissenschaftlicher Dienste

Pressemitteilung vom 09.06.2015

Aus der Sitzung des Senats am 9. Juni 2015:

Im Zuge der Dienstrechtsmodernisierung hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft als zuständige Senatsverwaltung für Laufbahnrichtung Wissenschaftliche Dienste eine neue Laufbahnverordnung entwickelt. Diese gilt für die Laufbahnzweige Akademische Rätinnen und Räte, Bibliotheksdienst, Museumsdienst, Konservatoren sowie Wissenschaftlicher Dienst beim Polizeipräsidenten in Berlin.

Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres hat dem Senat dazu den Entwurf der Laufbahnverordnung wissenschaftliche Dienste (LVO-wissD) vorgelegt, den der Senat zur Kenntnis genommen hat. Die Vorlage wird dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme übergeben, bevor er dem Senat zum Beschluss vorgelegt wird.

Die Laufbahnverordnung regelt insbesondere die Zugangsvoraussetzungen sowie die Anerkennung hauptberuflicher Tätigkeit und von Kompetenzen für einzelne Laufbahnzweige.

Im Zusammenhang mit der Verordnung wird zugleich auch die Verordnung über wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Daueraufgaben (MAVO) geändert. Dort war bislang die Laufbahn der Akademischen Rätinnen und Räte geregelt. Künftig wird sie als Laufbahnzweig in der Laufbahnfachrichtung Wissenschaftliche Dienste geordnet werden.