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Müller zur Hissung der Regenbogenfahne – Regierender Schirmherr des „Bündnisses gegen Homophobie“

Pressemitteilung vom 04.06.2015

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, nimmt am Freitag, 5. Juni 2015, um 11.00 Uhr an der Hissung der Regenbogenfahne mit dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) teil (Wort-Bild-Termin; U-Bahnhof Nollendorfplatz, Ausgang Motzstraße). Ferner nehmen teil Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe, Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG, und Jörn Kriebel, Geschäftsführer der „Heldisch“ Werbeagentur sowie der Berliner LSVD-Geschäftsführer Jörg Steinert.

Müller: „In Berlin wird die Regenbogenfahne traditionell zu Beginn der Berliner Pride Week aufgezogen. Damit unterstreicht unsere Stadt auch offiziell ihre Offenheit, Liberalität und Toleranz. Staat und Zivilgesellschaft stehen ein für diese Werte. Lesben, Schwule, Transgender sind Teil unserer Stadt und unserer Gesellschaft ebenso wie der bevorstehende Christopher Street Day. Er wird 2015 zum 37. Mal begangen und ist inzwischen für die ganze Stadt ein unverzichtbares buntes und fröhliches Event.“

Der Regierende Bürgermeister weiter: „Das Bekenntnis Berlins zu seiner Community schließt aber nach wie vor auch ernste politische Anliegen ein. Noch immer müssen wir wachsam sein und die Homophobie in unserer Gesellschaft bekämpfen. Und noch immer ist die volle Gleichstellung nicht erreicht. Die Iren haben gerade kürzlich einen großen Schritt zur Öffnung der Ehe getan. Auch wir in Deutschland sollten den auch hier ja schon längst beschrittenen Weg nun zu Ende gehen und die komplette Gleichstellung herstellen. Es wäre bedauerlich, wenn wieder das Bundesverfassungsgericht der Politik sagen müsste, dass die Ungleichstellung nicht mehr zeitgemäß ist.“ Er selbst, unterstrich der Regierende weiter, habe sein Engagement für diese gesellschaftspolitischen Ziele auch dadurch unterstrichen, dass er als Regierender Bürgermeister die Schirmherrschaft für das Bündnis gegen Homophobie übernommen habe, das auf der Initiative des Lesben- und Schwulenverbands Berlin beruht.

Die Regenbogenfahne steht für Vielfalt lesbisch-schwuler Lebensweisen. In Berlin wird sie vor den Rathäusern der Bezirke und wegen der durch die derzeitige Baustelle räumlich beengten Situation nicht vor dem Roten Rathaus, sondern im Beisein des Regierenden Bürgermeisters am Nollendorfplatz als repräsentativem Ausweichort aufgezogen.