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Engere Zusammenarbeit zwischen Charité und Vivantes spart über 45 Millionen Euro

Pressemitteilung vom 02.06.2015

Aus der Sitzung des Senats am 2. Juni 2015:

Die verstärkte Zusammenarbeit von Charité und Vivantes bedeutet für beide Einrichtungen einen erheblichen finanziellen Vorteil. Insgesamt werden durch die intensivierte Kooperation einschließlich der Effekte aus der Zusammenlegung der Labore in 2015 über 45 Millionen Euro eingespart. Das geht aus einem Bericht an den Senat hervor, der heute auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres, beschlossen wurde. Mit dem Bericht kommt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft einem Senatsbeschluss nach, der die halbjährliche Berichterstattung über Fortschritte in der Zusammenarbeit vorsieht.

Senatorin Scheeres: „Die positive Bilanz zeigt, dass Charité und Vivantes wichtige und notwendige Projekte in Angriff genommen haben. Den erfolgreich eingeschlagenen Weg einer intensiveren Kooperation zwischen den beiden Einrichtungen werden wir weiter fortsetzen.“

Die Abstimmung der Zusammenarbeit erfolgt in einer von Charité und Vivantes gemeinsam besetzten Arbeitsgruppe. Schwerpunktmäßig werden aktuell Informationen aus den Bereichen Speiseversorgung, Zentralsterilisation und Internationalisierung ausgetauscht. Der gemeinsame Betrieb eines ambulanten Behandlungszentrums für Krebspatienten ist bereits vereinbart. Der dafür notwendige Neubau befindet sich kurz vor der Fertigstellung. Charité und Vivantes betreiben bereits wirtschaftlich recht erfolgreich ein gemeinsames Labor. Aufgrund der gemeinsamen Nutzung von modernen Infrastrukturen können hier Laborleistungen besonders kostengünstig erbracht werden.