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Senat schafft Voraussetzung für Erweiterung des Landespflegeausschusses

Pressemitteilung vom 02.06.2015

Aus der Sitzung des Senats am 2. Juni 2015:

Der Senat hat heute mit der Änderung der Landespflegeausschuss-Verordnung den Weg frei gemacht, um eine Vertreterin oder einen Vertreter eines Trägers mit Kompetenz im Bereich Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle als beratendes Mitglied in den Landespflegeausschuss aufzunehmen. Dem Gremium gehören damit zehn stimmberechtigte und acht Mitglieder mit beratender Stimme an. Der Beschluss erfolgte auf Vorlage von Gesundheits- und Sozialsenator Mario Czaja.

Der Landespflegeausschuss berät zu Fragen der Pflegeversicherung. Er kann auch einvernehmliche Empfehlungen zur Umsetzung der Pflegeversicherung abgeben und somit zur Weiterentwicklung der Pflegeinfrastruktur in Berlin beitragen.

Die Interessen aller an der pflegerischen Versorgung in Berlin Beteiligten sind im Landespflegeausschuss vertreten, auch die der Betroffenen. Es ist daher folgerichtig, auch der sexuellen Vielfalt eine Stimme im Landespflegeausschuss zu geben. Damit wird deutlich gemacht, dass das Diversity-Prinzip ein fester Bestandteil der Altenhilfe und Pflege in Berlin ist.