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Nachnutzung des Flughafengebäudes in Tegel: Senat beschließt Fortsetzung des Planungsprozesses für die Nachnutzung des Terminals

Pressemitteilung vom 17.03.2015

Aus der Sitzung des Senats am 17. März 2015:

Auf Grundlage der gemeinsamen Vorlage der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung hat der Senat beschlossen, dass die zuständigen Verwaltungen den Planungsprozess für die Nachnutzung des Hauptgebäudes des Flughafens Tegel fortsetzen.

Im Beschluss zum Masterplan TXL vom 30. April 2013 wurde das Standortprofil für die Nachnutzung des Flughafens Tegel bereits formuliert: „Das markante Terminal A als Ausgangspunkt und Kern der Entwicklung der ‚Urban Tech Republic‘ wird mit seinen angrenzenden Bestandsgebäuden – u.a. den Terminals B und D – für forschungs- und technologieaffine Nutzungen aus- und umgebaut“. Mit seinem heutigen Beschluss sichert der Senat die weitere Planung zur Nachnutzung des Areals.

Senator Andreas Geisel: „Das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen ist vielversprechend. Die Beuth-Hochschule für Technik Berlin wird in dem Terminalgebäude eine außergewöhnliche Heimat finden. Gemeinsam mit dem Technologie- und Innovationszentrum sowie dem Veranstaltungs- und Kongressbereich entsteht ein Zusammenspiel von Forschung und Lehre, Gründungsunternehmen und produzierendem Gewerbe.“

Senatorin Sandra Scheeres: „Die Erfahrungen zum Beispiel in Adlershof haben gezeigt, welche Bedeutung Hochschulen als Anker für die Entwicklung eines Areals haben. Die Beuth-Hochschule wird als eine der leistungsstärksten Fachhochschulen Deutschlands der zentrale Impulsgeber für den Standort Tegel. Gleichzeitig kommen wir mit der Ansiedlung dem Raumbedarf der Hochschule nach.“

Senatorin Cornelia Yzer: „Mit dem Mandat des Senats kann die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung nun damit beginnen, die GRW-Fördermittel für das geplante Gründerzentrum zu steuern. Den Senatsbeschluss werten wir als endgültiges Startsignal für einen neuen Forschungs- und Industriepark mit viel Platz für Gründer und Gründerinnen und deren Ideen.“

Nach dem Ende des Flugbetriebs sollen rund um das Terminal ein Forschungs- und Industriepark für Zukunftstechnologien und am Kurt-Schumacher-Damm ein Wohngebiet entwickelt werden. Für das ehemalige Flughafengebäude sind folgende Nutzungen vorgesehen: Die Ansiedlung der Beuth-Hochschule für Technik Berlin mit dem Cluster Urbane Technologien im Terminal A/A 2 des Flughafens; ein Technologie- und Innovationszentrum im Bürobereich des Bauteils B sowie Veranstaltungs- und Kongressbereiche für kleinere bis mittlere Veranstaltungen im Terminalbereich des Bauteils B.