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Schulen des Lette-Vereins erhalten zeitgemäße Bezeichnungen

Pressemitteilung vom 10.03.2015

Aus der Sitzung des Senats am 10. März 2015:

Die Schulen des Lette-Vereins werden umbenannt, und zwar in Schulen des Gesundheitswesens, Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung und Fachschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Der Senat hat dazu die von der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres, vorgelegte Vierte Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Satzung des Lette-Vereins erlassen. Der Erlass des Gesundheitsschulanerkennungsgesetzes vom 9. Juni 2011 sowie landesrechtliche Regelungen für die staatlich geregelten Ausbildungen im Gesundheitswesen haben diese Änderung erforderlich gemacht.

Aufgrund der im Gesundheitsschulanerkennungsgesetz verwendeten Begrifflichkeiten werden die bisherigen Lehranstalten des Lette-Vereins in Schulen des Gesundheitswesens umbenannt. Da die Anforderungen an die Schulen für die staatlich geregelten Ausbildungen im Gesundheitswesen nunmehr landesrechtlich geregelt sind, wird das Kuratorium des Lette-Vereins dahingehend angepasst, dass eine Mitgliedschaft des für Gesundheit zuständigen Senatsmitglieds im Kuratorium nicht mehr vorgesehen ist. Die Aufsicht nimmt das Landesamt für Gesundheit und Soziales wahr.

Die hauswirtschaftlichen Schulen des Lette-Vereins werden in eine Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung einschließlich einer Fachschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement umbenannt. Sie verdeutlichen damit das modernisierte Berufsbild.

Der Lette-Verein ist eine Stiftung öffentlichen Rechts und Berufsausbildungszentrum für Design, Gesundheit, Lebensart und Technik mit Sitz in Berlin. Der Lette-Verein wurde 1866 zur „Förderung der Erwerbstätigkeit des weiblichen Geschlechts“ gegründet und hat derzeit rund 900 Schülerinnen und Schüler. Seit annähernd 150 Jahren orientiert sich der Lette-Verein immer am Bedarf des Arbeitsmarktes und hat so auch zahlreiche Berufsbilder geprägt und erfunden. Unter anderem wurden hier das Berufsbild der Medizinisch-Technischen Assistentin (MTA) und das der Metallographin erfunden. Beide werden bis heute ausgebildet. In diesem Jahr feiert die Ausbildung Fotografie mit ihrer ursprünglichen fotografischen Lehranstalt ihr 125-jähriges Bestehen.