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Senat stärkt Berliner Kultur- und Eventtourismus: GRW-Mittel für das Kulturforum

Pressemitteilung vom 27.01.2015

Aus der Sitzung des Senats am 27. Januar 2015:

Die touristische Infrastruktur rund um den nördlichen Teil des Berliner Kulturforums soll verbessert werden. Der Senat hat dafür auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, Fördermittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Infrastruktur“ (GRW) freigegeben.

Mit insgesamt rund 5,2 Mio. € fördert das Land Maßnahmen im Umfeld der Philharmonie, beim Übergang zur Piazzetta sowie zur Aufwertung der Herbert-von-Karajan-Straße und des Matterngartens. Ziel ist es, die Erkennbarkeit des Areals deutlich zu steigern und damit für die Touristen der Stadt noch attraktiver zu machen. Davon ausgenommen bleibt das Gelände an der Potsdamer Straße, das unter anderem für den Neubau des Museums für Moderne im Gespräch ist.

Die Maßnahmen sollen in den kommenden zwei Jahren umgesetzt werden. Das Kulturforum ist ein Kulturstandort mit Bedeutung weit über die Stadtgrenzen hinaus. Es wird mit einem Anstieg der Touristenzahlen in diesem Bereich von derzeit rund 600.000 auf knapp eine Million pro Jahr nach der Realisierung gerechnet. Zudem werden Gastronomie, Hotels und Einzelhandel im Umfeld profitieren und Arbeitsplätze im Tourismusbereich geschaffen. Schon heute sind für 63 % der deutschen und für 78 % der ausländischen Besucherinnen und Besucher die Kunst- und Kulturangebote in der Hauptstadt ein Grund für den Besuch Berlins.

Über die Bewilligung der Fördermittel für den südlichen Teil des Kulturforums wird später entschieden.

Insgesamt stehen Berlin 2015 aus dem Bund-Länder-Programm GRW für die Jahre 2016 bis 2018 über 125 Mio. € an Fördermitteln zur Verfügung. Die GRW ist seit 25 Jahren das bedeutendste Wirtschaftsförderinstrument in Berlin. In dieser Zeit wurden rund 4,4 Mrd. € Fördermittel in der Stadt investiert. Die GRW ist als Instrument der Regionalförderung im Grundgesetz als gemeinsame Bund-Länder-Aufgabe zur Herstellung gleicher Lebensverhältnisse verankert. Vorrangig sind die Mittel für Investitionen der gewerblichen Wirtschaft einzusetzen, wobei die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen gefördert wird. Mittel werden aber auch für Investitionen in die Infrastruktur zur Unterstützung von Investitionen der gewerblichen Wirtschaft bereitgestellt. Dabei geht es insbesondere um die Erschließung und den Ausbau von Industrie- und Gewerbegeländen, um den Ausbau von Verkehrsverbindungen zur Anbindung von Gewerbegebieten an das überregionale Netz, aber auch um Geländeerschließungen für den Tourismus sowie den Neu- und Ausbau von Einrichtungen der beruflichen Bildung.