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Gesamtentwicklungsplanung der Charité - Scheeres: „Planung ist hervorragende Grundlage für die Weiterentwicklung der Charité“

Pressemitteilung vom 20.01.2015

Aus der Sitzung des Senats am 20. Januar 2015:

Der Senat hat heute einen aktualisierten Bericht zur von der Charité aufgestellten Gesamtentwicklungsplanung beschlossen. „Dieser umfangreiche Bericht verdeutlicht, dass sich die Charité in den letzten Jahren weiter als Universitätsklinikum mit einer herausragenden spitzenmedizinischen Versorgung und als international führender Standort für medizinische Forschung, Lehre und Ausbildung etabliert hat. Gleichzeitig macht er deutlich, wo Handlungsbedarf besteht“, so die Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres, auf deren Vorlage der Beschluss erfolgte.

In der im Jahr 2013 von der Charité erstellten Planung wurden zunächst eine genaue Bestandsanalyse und -bewertung durchgeführt und die einzelnen Standorte in ihrer Bedeutung für die jeweiligen Stadtteile beschrieben. Dabei wurde insbesondere auch der Stellenwert aller drei bettenführenden Standorte für die Charité, die Region und die Stadt insgesamt deutlich. Auf diese Analyse aufbauend konnten die Entwicklungspotenziale aufgezeigt und der Investitionsbedarf ermittelt werden. Im Ergebnis wurden standortbezogen die Sanierungsbedarfe begründet, Maßnahmen und Projekte definiert und die erforderlichen Investitionsmittel beziffert.

Insgesamt besteht nach der Gesamtentwicklungsplanung über einen Zeitraum von zehn Jahren ein weiterer Investitionsbedarf von rund 600 Mio. € für die drei Hauptstandorte der Charité.

Senatorin Scheeres: „Als Land stehen wir zu unserer Verantwortung für die Charité und werden auch in den nächsten Jahren alles dafür tun, dass die notwendigen Investitionsmaßnahmen Schritt für Schritt durchgeführt werden. Insgesamt braucht die Charité weiter einen verlässlichen Sanierungsweg.“

Bereits seit 2010 stellt der Senat der Charité Mittel für Sanierungsmaßnahmen insbesondere am Standort Mitte zur Verfügung. Das Volumen des Masterplans beträgt inzwischen 377,5 Mio. €.

In dem aktualisierten Bericht wurden zu erwartende wirtschaftliche Effekte aus aktuellen Entwicklungen in der Kooperation mit der Vivantes GmbH oder aus der zukünftigen Zusammenarbeit mit dem MDC, nach Gründung des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung, berücksichtigt. So wird beispielsweise der Bau des Robert-Rössle-Instituts am Campus Buch mit Investitionskosten in Höhe von 10 Mio. € durch das Berliner Institut für Gesundheitsforschung finanziert.

Scheeres: „Diese Finanzierung über das Berliner Institut für Gesundheitsforschung ist ein Beleg dafür, dass die Charité insgesamt von der Gründung des BIG profitieren wird.“