Coronavirus in Berlin

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie unter:

berlin.de/corona

Wowereit zum 25jährigen Jubiläum der Öffnung der Berliner Mauer

Pressemitteilung vom 07.11.2014

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, würdigte mit Blick auf den bevorstehenden 9. November und den damit verbundenen Feiern zum 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer den großen Anteil der Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler am friedlichen Verlauf der Ereignisse. Wowereit: „Der Tag der Öffnung der Berliner Mauer ist das Symbol für den friedlichen Wandel in unserem Land, der im weiteren Verlauf der Geschehnisse zur Vereinigung Deutschlands und Berlins geführt hat. Dabei haben die vielen Menschen in der früheren DDR, die auf die Straßen und Plätze gegangen sind, eine wichtige Rolle gespielt. Auf Kerzen und Friedfertigkeit waren die Machthaber der SED nicht vorbereitet.“

Der Fall der Mauer, sagte der Regierende Bürgermeister weiter, habe auch in europäischer Dimension die Überwindung des Eisernen Vorhangs und den Durchbruch zu Freiheit und Demokratie bedeutet: „Am 25. Jubiläumstag des Falls der Berliner Mauer wird die Welt auf unsere Stadt schauen. Aber sie wird ganz anders auf Berlin schauen, als es 1948 Ernst Reuter in seiner legendären Rede am kriegszerstörten Reichstag gefordert hat: nämlich mit Freude, mit Wohlwollen und im Bewusstsein, dass die Hauptstadt Berlin heute eine offene, tolerante und weltweit angesehene Metropole im Zentrum Europas ist.“

Berlin erlebe ein bedeutsames Wochenende, betonte Wowereit: „Wir begehen das Gedenken an den Fall der Berliner Mauer auf würdige Weise, und wir vergessen dabei nicht die Opfer von Mauer und Stacheldraht in den Jahren der Teilung. Berlin zeigt sich in der Gestaltung der Feierlichkeiten von seiner kreativen Seite. An vielen Stellen in der Stadt gibt es Gelegenheit, sich über die historischen Ereignisse zu informieren.“ Dies sei besonders für die inzwischen herangewachsenen Generationen wichtig, so Wowereit. Mit der Leuchtballon-Installation werde eindrucksvoll der „Verlauf der Trennungslinie wieder sichtbar gemacht, die viele Jüngere und Zugezogene aus eigenem Erleben nicht mehr kennen.“ Der Regierende Bürgermeister dankte allen an der Konzeption und Vorbereitung der Feierlichkeiten beteiligten Menschen, namentlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kulturprojekte Berlin.

Am Sonntag, 9. November 2014, spricht Wowereit auf der um 10 Uhr beginnenden Gedenkveranstaltung zum 25. Jahrestag der Maueröffnung (Wort-Bild-Termin; Gedenkstätte Berliner Mauer, Versöhnungskirche, Bernauer Straße 111, 13355 Berlin). Um 16 Uhr redet der Regierende Bürgermeister auf dem Festakt des Landes Berlin (Wort-Bild-Termin; Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin). Hier wird außerdem der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, sprechen. Geladene Gäste sind u.a. Bundespräsident Joachim Gauck, der Präsident des Deutschen Bundestags, Norbert Lammert, sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesratspräsident Volker Bouffier und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle. Ferner haben ihre Teilnahme zugesagt der ehemalige Präsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, der ehemalige Staatspräsident Polens, Lech Wałęsa, der ehemalige Ministerpräsident Ungarns, Miklós Németh, sowie Ehrenbürger Berlins und viele Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler. Am Abend des 9. November nimmt Klaus Wowereit am Brandenburger Tor an der Ballonaktion „Lichtgrenze“ zum 9. November teil, bei der Lichtballons entlang des Verlaufs der Berliner Mauer aufsteigen. Der Regierende wird ab 19 Uhr mit einer kurzen Ansprache das Startsignal dafür geben.

Hinweis: Die Akkreditierungsfristen zur Berichterstattung über die genannten Termine des Regierenden Bürgermeisters sind sämtlich abgelaufen.

Wowereit nimmt heute um 17 Uhr am Pressegespräch der Kulturprojekte Berlin zur Illumination der Lichtballon-Grenze teil (Wort-Bild-Termin; Marschallbrücke, 10117 Berlin).