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Senat stimmt Zuschussvertrag mit der Stiftung Oper in Berlin zu

Pressemitteilung vom 04.11.2014

Aus der Sitzung des Senats am 4. November 2014:

Die Stiftung Oper in Berlin erhält von 2015 bis 2018 einen jährlichen Gesamtzuschuss von 135,3 Mio. €, 14,5 Mio. € mehr als noch im Jahr 2014. Das sieht der Entwurf des Zuschussvertrages zwischen dem Land Berlin und der Stiftung Oper in Berlin vor, dem der Senat heute auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit zugestimmt hat. Damit wird den drei großen Opernhäusern der Stadt sowie dem Staatsballett Berlin die finanzielle Basis gegeben, auch in der Zukunft international künstlerisch konkurrenzfähig zu bleiben. Der Stiftungsrat der Stiftung Oper in Berlin hatte dem Vertragsentwurf bereits in seiner Sitzung am 9. Oktober 2014 zugestimmt.

Der Zuschussvertrag hat eine Laufzeit bis 31. Dezember 2018. Die Zuschusserhöhung wurde bereits mit dem Haushalt 2014/15 verabschiedet und soll den Anstieg der Personalkosten aufgrund des Auslaufens der Tarifverträge bei der Stiftung weitgehend ausgleichen. Die rund 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung werden künftig analog den Beschäftigten beim Land Berlin bezahlt.

Von den jährlichen 135,3 Mio. € ab 2015 erhält die Deutsche Oper Berlin rd. 43,8 Mio. €, die Staatsoper im Schiller Theater rd. 47,4 Mio. €; die Komische Oper Berlin rd. 34,3 Mio. € und das Staatsballett Berlin rd. 8,5 Mio. €.

Im Vertrag wird die Stiftung u.a. verpflichtet, eine zwischen den künstlerischen Betrieben abgestimmte Spielplangestaltung zu sichern, ein zielgerichtetes Marketing zu koordinieren und darüber hinaus strukturelle Maßnahmen zu realisieren, um die wirtschaftliche Lage und künstlerische Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern.

Der Entwurf des Zuschussvertrages wird nun dem Abgeordnetenhaus zur Zustimmung vorgelegt.