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Berlin stellt Grundstücke für bezahlbare städtische Wohnungen zur Verfügung

Pressemitteilung vom 30.09.2014

Aus der Sitzung des Senats am 30. September 2014:

Die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, der Liegenschaftsfonds Berlin und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt haben sich auf weitere 27 Grundstücke verständigt, die den Wohnungsbaugesellschaften für den Neubau von bezahlbarem Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. Mit der Übertragung der Grundstücke ermöglicht das Land nicht nur den Bau von rund 1.500 neue landeseigene Wohnungen, sondern die Wohnungsbaugesellschaften verpflichten sich darüber hinaus, rund 20 % bezahlbare Wohnungen zu Mieten von 6,50 €/m² anzubieten.

„Ein Anteil städtischer Wohnungen gibt dem Land Berlin die Möglichkeit, den Berliner Wohnungsmarkt als Akteur aktiv mitzugestalten. Deshalb stellen wir den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften für den Wohnungsneubau städtisches Bauland im Rahmen einer zukunftsorientierten Liegenschaftspolitik zur Verfügung. Sie schaffen auf den jeweiligen Grundstücken im Gegenzug günstige Mietwohnungen. Das ist eine zusätzliche Wohnungsneubauförderung über den bestehenden Wohnungsfonds hinaus“, so Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Michael Müller.

Die Grundstücke befinden sich im Treuhandvermögen des Liegenschaftsfonds und werden als Sachwerteinlage durch das Land Berlin als Gesellschafter auf die städtischen Wohnungsbaugesellschaften übertragen. Im Gegenzug verpflichten sich die Gesellschaften auf den jeweiligen Grundstücken Neubauten mit einem Anteil von Wohnungen zu einem Quadratmeterpreis von 6,50 €/m² Wohnfläche pro Monat zu errichten.

Die Übertragung ist bereits ein zweites Paket von Grundstücken, das den städtischen Gesellschaften für den Neubau von Wohnungen zur Verfügung gestellt wird. In einem Pilotprojekt sind bereits zehn Grundstücke übertragen worden auf denen insgesamt bis zu 700 neue Wohnungen errichtet werden.

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_1409/nachricht5368.html