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Neue Online-Umfrage zu Olympia auf berlin.de - Nutzerinnen und Nutzer können die Antworten Berlins auf den Fragebogen des DOSB bewerten

Pressemitteilung vom 29.09.2014

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Auf dem Online-Portal berlin.de ist ab sofort wieder die Meinung der Nutzerinnen und Nutzer zum Thema Olympia gefragt. Dort können 15 Fragen zu den Olympiaideen des Senats beantwortet und eigene Anregungen eingebracht werden. Die 15 Fragen beziehen sich auf das Konzept, mit dem der Senat – parallel zu Hamburg – Anfang September beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) das Berliner Interesse an der Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Sommerspiele bekundet hat.

Senatssprecher Richard Meng sagte zu der neuen Online-Befragung: „Uns interessiert, wie die seit einem Monat im Internet nachlesbare Interessensbekundung bei den Nutzerinnen und Nutzern ankommt. Deshalb fragen wir jetzt nach einer Bewertung der einzelnen Berliner Ideen – von der Aufwertung der Paralympischen Spiele über den Standort des Olympischen Dorfes bis hin zur Idee eines Olympic Campus. Wir wollen aber auch wissen, welche weitergehenden Vorschläge die Menschen haben und wie sie an der weiteren Ausarbeitung eines Berliner Olympiakonzepts beteiligt werden möchten. Solche Online-Befragungen sind zwar nicht repräsentativ, aber sie zeigen doch eine Tendenz auf, was den Menschen besonders wichtig ist. Sobald der deutsche Sport sich grundsätzlich zwischen Berlin und Hamburg entschieden hat, beginnt dann mit breiter Bürgerbeteiligung die endgültige Ausarbeitung des Bewerbungskonzepts, an deren Ende ein Bürgervotum stehen wird.“

Bereits im Sommer hatte es auf berlin.de eine erste Online-Umfrage zu den Schwerpunkten einer möglichen Berliner Olympia-Bewerbung gegeben. Damals hatten sich knapp 9500 Nutzerinnen und Nutzer beteiligt. Ihre Antworten waren auch bereits in die Interessensbekundung des Senats gegenüber dem DOSB eingeflossen.

Anhang: die neue Umfrage

Die ganze Welt in unserer StadtOnline-Umfrage auf berlin.de zu den Ideen des Senats für ein Berliner Olympiakonzept

Ihre Meinung ist gefragt! Ab sofort können Sie hier auf berlin.de zur Berliner Interessenbekundung für Olympische und Paralympische Spiele Stellung nehmen (Die Berliner Interessenbekundung). In der Interessenbekundung hat der Senat erste Ideen für ein Berliner Olympiakonzept dargelegt. Jetzt möchten wir Sie um Ihre Vorschläge und Anregungen bitten – dieser Dialog ist wichtig, um ein gemeinsames Bewerbungskonzept entwickeln zu können, das zur Stadt und den Bedürfnissen der Menschen passt. Sollte sich der DOSB für Berlin als Bewerberstadt entscheiden, wird das Berliner Bewerbungskonzept in einem umfassenden Beteiligungsprozess zusammen mit der Stadtgesellschaft und dem Sport weiter ausgearbeitet werden. Erst dann wird auch eine präzise Kostenschätzung möglich sein. Die Berlinerinnen und Berliner sollen anschließend die Möglichkeit erhalten, über eine Berliner Olympiabewerbung in einem Bürgervotum zu entscheiden.

Bis zur Entscheidung des DOSB – voraussichtlich im Dezember 2014 – geht es jetzt zunächst darum, die vom Berliner Senat erarbeiteten und an den DOSB übersandten Ideen zu bewerten und zu ergänzen. Hierzu dient die aktuelle Online-Umfrage.

Unsere Fragen an Sie:

Grundkonzept einer möglichen Berliner Bewerbung

In seiner Interessenbekundung für Olympische und Paralympische Spiele hat der Senat den Schwerpunkt darauf gelegt, dass Berlin bürgernahe und nachhaltige Spiele ausrichten würde, die insgesamt zur Stadt passen. Berliner Spiele sollen die Anforderungen des Sports erfüllen und sich zugleich an den Bedürfnissen der Stadt orientieren. In Berlin besteht zudem die Möglichkeit, im Wesentlichen vorhandene Sportstätten zu nutzen, wodurch im internationalen Vergleich kostengünstige Spiele möglich wären. Wie bewerten Sie diesen Ansatz insgesamt?
• sehr gut, eher gut, eher schlecht, schlecht, weiß nicht
• Haben Sie zusätzliche Anregungen für das Grundkonzept? [Freifeld, 200 Zeichen]

Die Paralympics als zentrales Element

Berlin misst den Paralympischen Spielen (für Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung) eine große Bedeutung für eine mögliche Olympiabewerbung zu. Die Interessenbekundung des Senats setzt auf den weiteren Ausbau der Barrierefreiheit in der Stadt und auf eine stärkere Aufmerksamkeit für den Behindertensport, auch durch eine bessere Präsentation der Paralympischen Spiele. Halten Sie diesen Ansatz für richtig?
• Ja, eher Ja, eher nein, nein, weiß nicht

Olympisches und Paralympisches Dorf

Der Senat plant das Olympische und Paralympische Dorf derzeit im östlichen, an den Kurt-Schumacher-Platz angrenzenden Teil des dann nicht mehr benötigten Flughafens Tegel. Hier soll für die Zeit nach den Spielen ein bezahlbares und verkehrlich gut erschlossenes Wohnquartier mit 5.000 Wohnungen in attraktiver Lage entstehen, das zudem von Anfang an auf Barrierefreiheit ausgelegt ist. (Siehe auch: Alternativstandorte – link) Sehen Sie im Kurt-Schumacher-Quartier auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel einen geeigneten Ort für ein Olympisches und Paralympisches Dorf mit Nachnutzung als Wohnquartier?
• Ja, eher ja, eher nein, nein, weiß nicht

Namensgebung für Sportstätten und Olympisches Dorf

1936, in der Zeit des Nationalsozialismus, gab es schon einmal Olympische Spiele in Berlin. Damals wurden die Spiele für Propagandazwecke des NS-Regimes inszeniert und missbraucht. Wie bewerten Sie die Idee, das Olympische und Paralympische Dorf oder Wettkampfstätten nach Sportlerinnen und Sportlern zu benennen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden und/oder Widerstand gegen die Nationalsozialisten geleistet haben?
• sehr gut, eher gut, eher schlecht, schlecht, weiß nicht

Berlin als Sportstadt

Berlin betont mit der Interessensbekundung für Olympische und Paralympische Spiele, dass die Stadt große internationale Sportveranstaltungen schon oft ausgerichtet hat und international auch mit dem Image als weltoffene Metropole punkten kann, dass in Berlin stimmungsvolle, emotionale und zugleich bescheidene Spiele mit der Rückbesinnung auf die Olympischen Ideen möglich wären. Womit könnte Berlin Ihrer Ansicht nach international besonders punkten?
• Sportstätten
• Weltoffenheit
• Bescheidenheit
• Stimmung während der Spiele

Temporäre und dauerhafte Bauten für Wettkampfstätten in Berlin

Das vorläufige Konzept des Senats zu den Wettkampfstätten sieht vor, primär Bestehendes zu nutzen und Neubauten nur dann vorzusehen, wenn nachhaltiger Bedarf besteht. Nur wenn es keine sinnvolle Nachnutzung gibt, sollen temporäre Sportstätten errichtet werden. Temporäre Bauten sind kostengünstiger als dauerhafte Bauten – auf der anderen Seite stehen temporäre Bauten der Stadt nach den Spielen jedoch nicht zur Verfügung. Nach den vorläufigen Planungen des Senats sollen in Berlin 9 von 31 Wettkampfstätten temporär errichtet werden, alle anderen werden – teilweise nach Rückbau – langfristig genutzt. Wie bewerten Sie diesen Ansatz?
• Die Anzahl temporärer Bauten ist in Ordnung. Es sollten nur dort dauerhafte Bauten errichtet werden, wo bereits eine klare Nachnutzungsperspektive vorhanden ist.
• Die Anzahl temporärer Bauten ist zu hoch. Der Senat sollte stattdessen mit mehr dauerhaften Bauten planen und für diese sinnvolle Nachnutzungskonzepte entwickeln.
• Die Anzahl temporärer Bauten ist zu niedrig. Bescheidene Spiele könnten mit weniger dauerhaft genutzten Bauten auskommen.
• Weiß nicht.

Alternative Standorte für Wettkampfstätten

Welche Orte, Gebäude oder sonstige Einrichtungen sollte der Senat über die bisherigen Pläne hinaus Ihrer Meinung nach noch auf Olympiatauglichkeit prüfen? (Bitte geben Sie auch an, für welche Sportart der jeweilige Ort Ihrer Meinung nach geeignet ist.)
• [Freitext, max. 300 Zeichen]
• Keine Antwort

Nutzen für die ganze Stadt

Eine Idee, um die ganze Stadt von Olympia profitieren zu lassen, ist, neben der Sanierung zahlreicher Trainingsplätze in der ganzen Stadt, der Ausbau von rund 200 Schulsporthallen – um dauerhaft die Berliner Sport-Infrastruktur verbessern. Wo könnten Investitionen im Zusammenhang mit Olympischen und Paralympischen Spielen Ihrer Ansicht nach besonders nachhaltig der ganzen Stadt nutzen (Mehrfachnennung möglich)?
• Sportstätten für Schulsport
• Sportstätten für Breitensport
• Sportstätten für Spitzensport
• Verkehrsinfrastruktur
• Barrierefreiheit
• Wirtschaftsinvestitionen
• Wohnraum
• andere Bereiche: ………. [Freitext, max. 140 Zeichen]

Olympic Campus

Während der Spiele könnte mit einem „Olympic Campus“ ein zentraler Ort in der Stadt entstehen, an dem die Berlinerinnen und Berliner Olympia mit Gästen aus aller Welt Olympia feiern und erleben. Ein Ort zum Mitfiebern und Ausprobieren mitten in der Stadt, an dem aber möglicherweise auch Eröffnungs- und Schlussfeier stattfinden könnten. Alle Wettkämpfe können hier auf Leinwänden verfolgt werden, Trendsportarten laden zum Ausprobieren ein, es wird Verpflegung aus gesunder und regionaler Küche angeboten, Musik und Shows runden das Ganze ab. Wie bewerten Sie die Idee eines solchen „Olympic Campus“?
• sehr gut, eher gut, eher schlecht, schlecht, weiß nicht

Smart Games

Berliner Spiele sollen das Leitbild klimaneutraler Spiele („Smart Games“) umsetzen: Sponsoren sollen CO2-neutrale Produkte anbieten; E-Shuttles das Olympische und Paralympische Dorf mit den Sportstätten verbinden; mögliche klimaschädliche Aktivitäten (bspw. beim Bau von Gebäuden) durch entsprechende Ausgleichsmaßnahmen neutralisiert werden. Solche Maßnahmen werden Geld kosten, dafür aber die Umwelt schonen. Wie bewerten Sie den Ansatz klimaneutraler Spiele?
• sehr gut, eher gut, eher schlecht, schlecht, weiß nicht

Housing-Programm

Olympische und Paralympische Spiele sind ein internationales Fest der Völkerverständigung und der grenzüberschreitenden Freundschaft. Wie bewerten Sie die Idee, während der Spiele ein „Housing-Programm“ ins Leben zu rufen, bei dem die Berlinerinnen und Berliner ihre Wohnungen für Gäste und Helfer/innen aus aller Welt öffnen?
• sehr gut, eher gut, eher schlecht, schlecht, weiß nicht
• Ich kann mir vorstellen, auch meine Wohnung / mein Haus für Gäste zu öffnen: ja/nein/weiß nicht

Jugend-Sportfest

Wie bewerten Sie die Idee, im Vorfeld möglicher Olympischer und Paralympischer Spiele ein großes Sportfest für Jugendliche aus aller Welt zu veranstalten, kombiniert mit dem geplanten Sanierungsprogramm für Schulsporthallen?
• sehr gut, eher gut, eher schlecht, schlecht, weiß nicht

Inhalte für Bürgerbeteiligung

Welche Themen sollten im Rahmen der geplanten Bürgerbeteiligung im Vorfeld der endgültigen Bewerbungsentscheidung Ihrer Meinung nach im Mittelpunkt stehen?
• Gesamtkonzeption
• Selbstverständnis von Spielen in Berlin / Grundsätze
• Sportstätten
• Olympisches und Paralympisches Dorf
• Einbeziehung der Bevölkerung während der Spiele
• Finanzierung
• Andere: …. [Freifeld, max. 140 Zeichen]
• Weiß nicht

Formen der Information und Beteiligung

Welche Formen der Information sind Ihnen persönlich am wichtigsten (Mehrfachnennung möglich)?
• Informationsangebote in klassischen Medien und Printmaterialien
• Informationsangebote im Internet
• Information/Diskussion in Bürgerforen
• Persönliches Zusammentreffen mit den Verantwortlichen für die Konzeptentwicklung
• Bürgerbefragungen online und offline
• Sonstige Vorschläge: …………… [max. 140 Zeichen]

Bürgervotum

Der Senat möchte der Berliner Bevölkerung die Möglichkeit geben, in einem Bürgervotum verbindlich über eine Olympiabewerbung Berlins abzustimmen, sobald nach einem breiten öffentlichen Dialog ein präzisiertes Konzept und belastbare Kostenschätzungen vorliegen. Halten Sie eine solche Abstimmung für sinnvoll?
• Ja, die Berlinerinnen und Berliner müssen über die Olympiabewerbung Berlins entscheiden können.
• Nein, ein Bürgervotum halte ich nicht für notwendig.
• Weiß nicht.

Weitere Anmerkungen, Ideen und Fragen

Was möchten Sie uns sonst noch zur Berliner Interessenbekundung für Olympische und Paralympische Spiele mitteilen? Welche Fragen zu Olympia haben Sie möglicherweise an den Senat?
• Freifeld, max. 400 Zeichen, mit Schlagworten kategorisierbar:
o Wettkampf- und Trainingsstätten; Olympisches und Paralympisches Dorf; Paralympics; Kosten/Finanzierung; Mitmach-Möglichkeiten; Nachhaltigkeit; Bürgerbeteiligung; Organisation