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Berlin ehrt Marcel Reich-Ranicki

Pressemitteilung vom 11.09.2014

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Eine Gedenktafel soll am Freitag, 12. September 2014, am früheren Wohnhaus des 2013 verstorbenen Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki in Berlin-Wilmersdorf enthüllt werden. „Es ist an der Zeit, den großen Reich-Ranicki auch in Berlin, der Stadt seiner späten Kindheit und Jugend, zu ehren“, sagte voran der Regierende Bürgermeister, Klaus Wowereit. Die Tafel wird um 10.30 Uhr in der Güntzelstraße 53 in 10717 Berlin der Öffentlichkeit präsentiert. (Wort-Bild-Termin).

In dem Haus hatte Reich-Ranicki zwischen 1934 und 1938 einen Teil seiner Kindheit und Jugend verbracht. Zugleich werden im Gedenken an seine vom Nazi-Regime ermordeten Eltern vor dem Gebäude zwei Stolpersteine eingeweiht. Zu der Veranstaltung werden auch Familienangehörige Reich-Ranickis erwartet.

Berlin habe Reich-Ranicki viel zu verdanken, sein Tod vor knapp einem Jahr eine tiefe Lücke gerissen, betonte Wowereit. Er sei „nicht nur Deutschlands größter Literaturkritiker“, sondern „selbst ein Star“ gewesen: „Einer, dem alle zugehört haben, der die Menschen erreicht und viele auch berührt hat, der nicht nur geschätzt, sondern auch geliebt wurde.“