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Wowereit: „Die Welt schaut am 9. November wieder auf Berlin

Pressemitteilung vom 08.09.2014

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Mauerfall vor 25 Jahren fasziniert aus Sicht des Regierenden Bürgermeisters, Klaus Wowereit, noch heute die Welt. Sie werde am 9. November wieder auf Berlin schauen, sagte Wowereit vorab anlässlich der Vorstellung des Projekts „Lichtgrenze“. Mit der Installation aus tausenden illuminierten Ballons entlang des damaligen Mauerverlaufs soll rund um den Jahrestag an die Überwindung der Teilung erinnert werden. Die Kulturprojekte GmbH präsentiert die Aktion an diesem Montag 8. September).

Auf eine kreative Weise werde damit der „Verlauf der Trennungslinie wieder sichtbar gemacht, die viele Jüngere und Zugezogene aus eigenem Erleben schon gar nicht mehr kennen“, sagte Wowereit. Die Installation verläuft auf einer Länge von 15 Kilometern zwischen der Bornholmer Straße mit der Bösebrücke, wo die Mauer als erstes fiel, und der East Side Gallery mit der Oberbaumbrücke. In einer begleitenden Open-Air-Ausstellung können sich die Berliner und Gäste der Stadt mit der Teilungsgeschichte auseinandersetzen.

Die Installation soll Höhepunkt einer Reihe von Veranstaltungen anlässlich des Jubiläums sein. Mit ihnen werde Berlin an die „friedliche Überwindung der Mauern und Gräben“ vor 25 Jahren erinnern, sagte Wowereit. Berlin könne stolz darauf sein, dass aus dem „einstigen Ort des Schreckens“ eine tolerante, dynamische, weltoffene und kreative Metropole geworden sei. Mit Blick auf derzeitige militärische Konflikte, unter anderem in der Ukraine, betonte der Regierende Bürgermeister: „Berlin hat aus seiner eigenen Geschichte eines gelernt: Nur wer auf Ausgleich und Verständigung setzt, macht Fortschritt möglich.“