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Ostdeutsche Ministerpräsidenten fordern vom Bund Kapazitätssteigerung im Nord-Süd-Schienengüterverkehr

Pressemitteilung vom 09.07.2014

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Die Regierungschefin und die Regierungschefs der ostdeutschen Länder haben auf ihrer 42. Regionalkonferenz im Berliner Rathaus beschlossen, den Bund zu bitten, die Voraussetzungen für eine Finanzierung des Ostkorridors für den Nord-Süd-Schienengüterverkehr zu schaffen und den Ausbau dieser Bahnverbindungen voranzutreiben.

Diese Verbindungen würden wesentlich dazu beitragen, die ostdeutschen Industriestandorte und die deutschen Seehäfen an das internationale Schienengüterverkehrsnetz anzubinden. Durch die Kapazitätserweiterungen könnten außerdem mehr Güter von der Straße auf die Schiene verlagert werden.

Die Ministerpräsidentin und ihre Amtskollegen sprachen sich in dem Beschluss für eine Kapazitätserweiterung durch die kurz- bis mittelfristige Schaffung und Ertüchtigung des Ostkorridors Uelzen-Stendal-Halle/Leipzig-Regensburg aus. Zudem sei die Realisierung des Europäischen Kernnetzkorridors Orient/East-Med (Bremerhaven-Magdeburg/Hamburg/Rostock-Berlin-Dresden-Prag-Budapest) zügig voranzutreiben. Dieser Korridor verläuft als Bahnstrecke von Norddeutschland über Dresden und Prag in Richtung Südosteuropa.