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Böhning: „Kein Raubbau an Filmförderung“ - Berlin kritisiert Etatentwurf des Bundes als „völlig falsches Signal“ und fordert Überdenken der Pläne

Pressemitteilung vom 04.07.2014

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Berlin kritisiert die Pläne des Bundes, in der Filmförderung 2015 weitere deutliche Kürzungen vorzusehen. Nach der bereits für 2014 vollzogenen Streichung von zehn Millionen Euro gebe der in dieser Woche im Bundeskabinett beschlossene Etatentwurf 2015 mit einer neuerlichen Reduzierung um weitere zehn Millionen Euro „ein völlig falsches Signal“, sagte Senatskanzlei-Chef Björn Böhning am Freitag. Im Etatentwurf sind für 2015 jetzt nur noch 50 Millionen Euro für die Filmförderung vorgesehen. 2013 waren es noch 70 Millionen Euro gewesen.

Dazu Böhning: „Schritt für Schritt verabschiedet sich der Bund offenbar von seiner Verantwortung für die Filmbranche. Das ist ein fataler Trend, denn die Kreativ- und Kulturwirtschaft ist eine der wichtigsten Innovationsbranchen Deutschlands und viele Bundesländer – darunter Berlin – haben dem in den vergangenen Jahren durch Aufstockung ihrer Mittel auch Rechnung getragen. Auch kulturpolitisch ist es äußerst kurzsichtig, das Medium Film finanziell auszutrocknen. Noch im Frühsommer hatte es geheißen, die Kürzung von 70 auf 60 Millionen Euro im Bundesetat 2014 sei nur eine Einzelmaßnahme ohne Trendwirkung für die Zukunft. Das sieht jetzt ganz anders aus. Ich fordere den Bund auf, die falsche Weichenstellung zu korrigieren und seinen Finanzierungsanteil wieder aufzustocken.“