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„Von Berlin aus in die Welt – Berlin wird operatives Zentrum für globale Musikdatenbank“

Pressemitteilung vom 13.05.2013

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und die Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, haben die Entscheidung der europäischen Working Group begrüßt, das Operations Centre der internationalen Musikdatenbank „Global Repertoire Database (GRD)“ in Berlin anzusiedeln. Berlin und London haben sich im Wettbewerb mit anderen Hauptstädten als attraktivste Standorte durchgesetzt.

Der Regierende Bürgermeister sagte: „Für Berlin ist das eine sehr gute Nachricht. Berlin hat sich erneut als europäischer Hotspot in den Bereichen Kultur- und Kreativwirtschaft und digitale Technologien bewiesen. Mit der Ansiedlung der internationalen Musikdatenbank werden neue Arbeitsplätze geschaffen und weitere Sogeffekte für einen wachsenden Musikmarkt Berlin erwartet. Die Hauptstadt konnte sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen, weil Berliner Senat, die GEMA, Berlin Partner und Universal Music Deutschland an einem Strang gezogen haben. Die Global Repertoire Database hat verlässliche Partner in Berlin.“

Berlins Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung erklärte: „Berlin ist die beste Umgebung für den Aufbau einer globalen Musikdatenbank: hier vereint sich eine starke Musikwirtschaft mit kreativer Dynamik und internationalem Anspruch. Die Hauptstadt bietet wertvolle Synergien an einem wachsenden Standort in den Bereichen Film und Fernsehen, Medien, Web, IT und Start-Ups. Darüber hinaus verfügt Berlin über beste Rahmenbedingungen für die Global Repertoire Database als Unternehmen.“

Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA, begrüßt die Entscheidung der GRD: „Die Musikindustrie ist ein bedeutender kultureller Wirtschaftszweig in Deutschland. Wir freuen uns, dass die Global Repertoire Database ihren operativen Betrieb künftig in Berlin aufnehmen wird. Denn nicht nur die GEMA, sondern die gesamte Musikbranche profitiert von den Effizienzvorteilen einer globalen Datenbank zur Lizenzierung von Musikrechten. Dass die Entscheidung neben London als Hauptsitz auf Berlin als erste Betriebszentrale fiel, werten wir als ein Zeichen der Anerkennung für die Qualität der Interessenvertretung von Urhebern und Verlagen in Deutschland.“

Frank Briegmann, Präsident der Universal Music Group Deutschland, ergänzt: „Berlin ist derzeit die angesagteste Stadt für die europäische und internationale Musikbranche. Es ist die richtige Entscheidung, das Operations Centre einer globalen Musikdatenbank in Berlin aufzubauen. Ich freue mich, dass unser gemeinsames Engagement erfolgreich war. Sicher werden von dieser Ansiedlung positive Impulse für zukünftige Standortentscheidungen auch und gerade in der Musikbranche ausgehen.“

Die Global Repertoire Database geht ursprünglich auf einen Round Table der EU-Kommissarin Neelie Kroes aus dem Jahre 2009 zurück. Die Harmonisierung der bestehenden Musikdatenbanken wurde als eine wesentliche Voraussetzung eines funktionierenden Online-Musikmarktes identifiziert. Eine Projektgruppe – die GRD Working Group – entwickelt seither eine weltweit gültige und zentrale Datenbank für Musikrepertoires und ihre Rechte. Erwartet wird damit ein hoher Grad an Vollständigkeit, Effizienz und ein sichererer Umgang mit Lizenzen und Vergütung von Urheberrechten.

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