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"Bezirk sollte sich an eigene Verantwortung erinnern" Senatssprecher weist Vorwürfe von Bezirksbürgermeister Schulz zur East Side Gallery zurück

Pressemitteilung vom 01.03.2013

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Zur Diskussion um beginnende Bauarbeiten an der East Side Gallery erklärt Senatssprecher Richard Meng: “Die an der East Side Gallery begonnenen Baumaßnahmen gehen auf alte Planungen zurück, dort einen zweiten Durchgang zu schaffen – zusätzlich zu dem Durchgang gegenüber der O2-World. Dazu hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ein bestehendes Baurecht geschaffen. Das bestehende Recht beginnen private Investoren jetzt zu vollziehen. Es ist unakzeptabel, wenn der Bezirk sich daran nicht mehr erinnern will und seine Verantwortung für dieses Baurecht negieren will. Der Senat setzt darauf, dass die East Side Gallery auch weiterhin der Ort bleiben wird, an dem die menschenverachtende Wirkung der Berliner Mauer ebenso nachempfindbar ist wie die Kreativität der Künstler, die mit ihren Werken auf dieser Mauer nach dem Ende der Teilung Berlins ein Zeichen für eine freie, internationale Stadt gesetzt haben.”

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