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Senat erhöht Zuwendungsobergrenze für das Institut für Schulqualität

Pressemitteilung vom 05.11.2013

Aus der Sitzung des Senats am 5. November 2013:

Das Institut für Schulqualität (ISQ) soll ab 2014 jährliche Zuwendungen bis maximal 1.300.000 € erhalten. Derzeit beträgt die Obergrenze 1.083.000 €. Der Senat hat dazu auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres, dem Entwurf des Abkommens zur Änderung des Verwaltungsabkommens zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg über die Gründung des Vereins „Institut für Schulqualität e.V.“ vom 13. Dezember 2005 zugestimmt. Senatorin Scheeres wurde zur Vertragsunterzeichnung ermächtigt.

Die Erhöhung der Zuwendungsobergrenze dient der Entgeltanpassung für die Institutsbeschäftigten an das Niveau des Tarifvertrages der Länder. Gleichzeitig werden damit die finanziellen Rahmenbedingungen für den Erhalt der Leistungsfähigkeit des Instituts für Schulqualität auf dem fachpolitisch notwendigen Niveau geschaffen.

Das ISQ ist ein Serviceinstitut, das den Schulen und ihren Verwaltungen sowie der Bildungspolitik der Länder Berlin und Brandenburg im Bereich der empirischen Bildungsforschung zuarbeitet. Als unabhängige wissenschaftliche Einrichtung der Freien Universität Berlin arbeitet das Institut eng mit den Fachbereichen Erziehungswissenschaften und Psychologie zusammen.

Die Aufgaben des ISQ sind unter anderem:

• die Auswertung und Erhebung von diagnostischen Tests und Vergleichsarbeiten an den Schulen, so zum Beispiel der Vergleichstests „VERA“ oder die Auswertung der MSA- Ergebnisse,
• die Unterstützung der schulischen Eigen- und Fremdevaluation und der damit verbundenen Entwicklung von flexiblen und unkomplizierten Evaluationsportalen für die Schulen,
• die Durchführung des „Bildungsmonitorings“ und der Berichterstattung dieser Ergebnisse, also die Erfassung von Daten, die Aussagen über die Bildungsqualität und -situation zulassen,
• die Koordination der Durchführung internationaler, nationaler und regionaler Schulleistungsuntersuchungen und
• die Überprüfung der Umsetzung der Kultusministerkonferenzbeschlüsse.

Getragen wird das Institut durch die für Bildung zuständige Senatsverwaltung des Landes Berlin, das Bildungsministerium des Landes Brandenburg, die Freie Universität Berlin, die Universität Potsdam und jeweils ein Mitglied der Landesschulbeirate beider Länder sowie der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg.

Das Land Berlin trägt einen Finanzierungsanteil von 60 %, dies bedeutete in den Jahren 2012 und 2013 jeweils Ausgabeermächtigungen in Höhe von 650.000 €.

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