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Berlins Schulen zeichnen sich durch Ganztagsangebote aus - Senat beschließt Bericht zu den Ergebnissen der Schulstrukturreform

Pressemitteilung vom 20.08.2013

Aus der Sitzung des Senats am 20. August 2013:

Berlin hat sein Schulsystem erfolgreich umgebaut. Durch die Schulstrukturreform gibt es seit dem Schuljahr 2010/2011 nur noch zwei weiterführende Schularten im Anschluss an die Grundschule: die Integrierte Sekundarschule und das Gymnasium. Die neue Zweigliedrigkeit der weiterführenden Schulen eröffnet allen Schülerinnen und Schülern bessere Chancen, da an beiden Schularten alle Abschlüsse erworben werden können – durch verbindliche Kooperationen zwischen Integrierten Sekundarschulen und Oberstufenzentren oder durch eine eigene Oberstufe.

Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres, einen entsprechenden Bericht über die Umsetzung und Weiterentwicklung der Berliner Schulstrukturreform beschlossen. Der Bericht wird dem Abgeordnetenhaus zu den Haushaltsberatungen 2014/15 zur Kenntnisnahme zugeleitet.

Ein Schwerpunkt des Berichtes ist die Darstellung des erfolgreichen Ausbaus der Ganztagsbetreuung in Berlin: Alle Integrierten Sekundarschulen sind Ganztagsschulen. Auch die ersten Gymnasien haben sich auf den Weg gemacht, um ihren Schülerinnen und Schülern Ganztagsangebote zu unterbreiten. Das bedeutet mehr individuelle Lernzeit für die Schülerinnen und Schüler.

Im Zuge der Schulstrukturreform haben die Berliner Schulen viele Kooperationen mit Partnern aus der Wirtschaft, dem Sport, dem Jugendbereich und Musikschulen geschlossen. Hierdurch hat die Verbindung von Schule und Berufsorientierung einen neuen Stellenwert bekommen. Mit dem Dualen Lernen wurde an jeder Integrierten Sekundarschule eine Lernform aufgenommen, die Schülerinnen und Schüler motiviert und eine Perspektive für den Weg in den Beruf aufzeigen kann. In der gymnasialen Oberstufe ist es seit dem Schuljahr 2011/12 möglich, den Ergänzungskurs „Studium und Beruf“ anzubieten.

Die Lehrkräfte sowie das pädagogische und nichtpädagogische Personal an den Schulen haben die mit der Schulstrukturreform verbundenen Herausforderungen angenommen und die Veränderungen umgesetzt. Ein breit angelegtes Unterstützungs- und Qualifizierungsangebot bietet die dazu notwendige Hilfestellung.

Die Reform wird von Lehrkräften, Eltern, Schülerinnen und Schülern mehrheitlich begrüßt. Erste Ergebnisse dazu hat die BERLIN-Studie geliefert, die auf einen Beschluss des Abgeordnetenhauses von Berlin zurückgeht. Es handelt sich um eine wissenschaftliche Begleitung und Evaluation der Berliner Schulstrukturreform einschließlich der Neugestaltung des Übergangsverfahrens in die weiterführenden Schulen.

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