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Wowereit zum 52. Jahrestag des 13. August 1961: „Erinnerung an Unfreiheit und Diktatur weitergeben, damit solches Unrecht nicht wieder geschieht“

Pressemitteilung vom 12.08.2013

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, erklärt im Vorfeld der Gedenkveranstaltungen zum 52. Jahrestag des Mauerbaus: „Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, die Erinnerung an Unfreiheit und Diktatur an die nächsten Generationen weiterzugeben, Freiheit und Demokratie zu pflegen und alles zu tun, damit solches Unrecht nicht wieder geschieht.“

Wowereit weiter: „Am 13. August gedenken wir der Opfer des DDR-Grenzregimes, aber auch all derer, denen in Bautzen, Hohenschönhausen oder an einem der anderen Orte des Schreckens Unrecht angetan wurde, weil sie frei sein wollten. Wir erinnern uns aber auch an den Durchhaltewillen so vieler Berlinerinnen und Berliner, die trotz aller Widrigkeiten an die Zukunft unserer Stadt geglaubt haben und alles dafür gegeben haben. Wir denken an die vielen menschlichen Erleichterungen, die Willy Brandt und seine Nachfolger als Regierende Bürgermeister und als Kanzler erreicht haben. Und wir erinnern uns an die vielen Menschen, die uns weltweit in dieser schweren Zeit beigestanden haben, so vor allem an John F. Kennedy, der uns vor 50 Jahren vor dem Rathaus Schöneberg mit seinem Satz ‚Ich bin ein Berliner‘ Mut machte.“

Seit fast 24 Jahren sei die Mauer glücklicherweise Geschichte, sagte Wowereit weiter: „Doch die Zeit der Teilung dürfen wir nicht vergessen. Wer sich damit auseinandersetzt, wird sensibel gegenüber Unrecht und totalitären Ideologien. Aus diesem Wissen lebt die Bereitschaft, sich für den freiheitlichen Rechtsstaat zu engagieren.“

Wowereit nimmt am Dienstag um 11.00 Uhr an der Kranzniederlegung an der Mauer-Gedenkstätte an der Bernauer/Ackerstraße (13355 Berlin) teil. Zuvor ist der Regierende Bürgermeister bei der Gedenkandacht in der Kapelle der Versöhnung. Um 12.00 Uhr legt er an der Peter-Fechter-Stele in der Zimmerstraße 26-27 (10969 Berlin) einen Kranz nieder. Beide Termine sind Bild-Termine .

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