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Wowereit übergibt Petra Rosenberg Bundesverdienstkreuz: Einsatz für Sinti und Roma nach wie vor unverzichtbar

Pressemitteilung vom 16.07.2013

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, überreicht am Mittwoch, 17. Juli 2013, um 11 Uhr in seinem Amtszimmer das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Petra Rosenberg (Wort-Bild-Termin) . Die Übergabe der Auszeichnung an die Tochter des langjährigen Vorstands des Zentralverbands der Sinti und Roma und Leiters des Verbands Berlin-Brandenburg, Otto Rosenberg, erfolgt im Auftrag des Bundespräsidenten.

Wowereit: „Petra Rosenbergs Einsatz für die Belange der Sinti und Roma, ihr Kampf gegen Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Rassenhass sind nach wie vor unverzichtbar. Wir erleben gerade derzeit in unserer Stadt teilweise hitzige Diskussionen um Flüchtlinge, die dringend unsere Hilfe brauchen; davon sind auch zugewanderte Sinti und Roma betroffen. Petra Rosenberg hat in unserer Gesellschaft am eigenen Leib Diskriminierung und Missachtung erfahren und sich dagegen zu wehren gelernt. Sie trägt das humanistische Vermächtnis ihres Vaters weiter. Die Auszeichnung Petra Rosenbergs ist zugleich Zeichen der Ermutigung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für all diejenigen, die sich in unserer Stadt für Offenheit und Toleranz engagieren.“

Petra Rosenberg (1952 in Berlin geboren) wurde früh enge Mitarbeiterin ihres Vaters in der Verbandarbeit. Nach dessen Tod 2001 wurde sie in den Vorstand des Landesverbands deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V. gewählt, ist seit 2005 erste Vorsitzende und leitet die Beratungsstelle. Dort arbeitet sie mit Menschen, die unter Verfolgung gelitten haben oder unter Diskriminierung leiden und hilft bei der Wahrnehmung von Rechten u.a. hinsichtlich der Versorgung von NS-Opfern. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Verbandes http://www.sinti-roma-berlin.de.

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