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Wowereit: Berlin braucht deutlich mehr Wohnraum für Studierende - Regierender Bürgermeister und Studentenwerks-Chefin sehen Bedarf von bis zu 5000 zusätzlichen Wohnheimplätzen in den nächsten Jahren/Land will Grundstücke bereitstellen

Pressemitteilung vom 10.04.2013

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und die Geschäftsführerin des Studentenwerks, Petra Mai-Hartung, sehen einen deutlichen Mehrbedarf an Wohnheimplätzen für Studierende. Wowereit und Mai-Hartung haben am Mittwoch in einem Gespräch im Berliner Rathaus die Lage auf dem Wohnungsmarkt für Studentinnen und Studenten in Berlin erörtert und neue Impulse insbesondere zur Bereitstellung von Wohnheimplätzen verabredet. Ziel soll es sein, in den kommenden Jahren zusätzliche Kapazitäten in Hochschulnähe zu schaffen und damit schrittweise die Zahl der in Berlin zur Verfügung stehenden Wohnheimplätze um bis zu 5000 zu erhöhen.

Bislang stehen nach Zahlen des Studentenwerks in Berlin rund 9500 Plätze in Studentenwohnheimen zur Verfügung, das entspricht rund 6,5 Prozent der Studierendenzahl. Bundesweit, so Mai-Hartung, liegt der Anteil der Wohnheimplätze derzeit bei rund elf Prozent und damit deutlich höher als in Berlin. Ein Elf-Prozent-Anteil auch in Berlin würde rechnerisch bedeuten, dass rund 5000 zusätzliche Plätze geschaffen werden müssten.

Wowereit sagte nach dem Treffen: „Es ist wichtig, dem Wohnungsbau auch in diesem Bereich neue Impulse zu geben. Berlin ist eine wachsende Stadt und wir freuen uns insbesondere über die große Zahl junger Menschen, die hier ihr Studium aufnehmen. Immer deutlicher wird aber auch, dass die Konkurrenz um bezahlbaren Wohnraum auf dem privaten Wohnungsmarkt immer härter wird. Auch mehr Studentenwohnheime können da für Entlastung sorgen. Der Senat wird deshalb alles dafür tun, zusätzliche Kapazitäten zu ermöglichen und das Studentenwerk bei seinen Anstrengungen in diese Richtung zu unterstützen – zum Beispiel durch die Übertragung von geeigneten Baugrundstücken. Ich habe die Finanzverwaltung gebeten, zusammen mit dem Liegenschaftsfonds geeignete Grundstücke zu identifizieren.“

Mai-Hartung sagte: „Ich freue mich sehr über die Offenheit der Berliner Politik für diese dringend notwendigen Impulse. Moderne Studentenwohnheime, in denen sowohl Einzelzimmer als auch wohngemeinschaftsähnliche Grundrisse möglich sind, sind eine echte Alternative zur schwierigen Suche auf dem freien Wohnungsmarkt. Unsere Studierenden brauchen hier dringend zusätzliche Angebote.“