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Wowereit verurteilt neuen antisemitischen Vorfall

Pressemitteilung vom 27.09.2012

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hat die offenbar antisemitisch motivierte Bedrohung gegen den Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, scharf verurteilt:

„Drohungen auf offener Straße gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger sind unerträglich und absolut nicht akzeptabel. Die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger sind ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft und es geht uns alle an, wenn in einer weltoffenen Stadt wie Berlin Menschen bedroht oder angegriffen werden, weil sie von anderen einer bestimmten Religionsgemeinschaft zugeordnet werden. Berlin wendet sich gegen jede Form von Intoleranz und Gewalt. Wer gegen diesen Grundkonsens verstößt, muss mit den entsprechenden strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Und über die konsequente Reaktion der Sicherheitsbehörden hinaus bleibt es auch immer wieder Aufgabe der Zivilgesellschaft, jede Form von Antisemitismus und Fremdenhass zu ächten.“

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